Einweihung
Ein trockenes Plätzchen für die Drahtesel

Über 80 Drahtesel von Schülern und Lehrern finden im neuen, überdachten Fahrradunterstand der Grund- und Mittelschule Bad Hindelang ein trockenes Plätzchen. Zu verdanken hat die Schule den Unterstand dem Engagement des Fördervereins.

Zur offiziellen Inbetriebnahme des neuen, aus Holz gefertigten und mit Ziegeldach versehenen Bauwerks, wurde in der Schulturnhalle im Beisein fast aller 270 Schulkinder, der Lehrerschaft und Mitgliedern des Fördervereins eine fröhliche Feierstunde abgehalten. Schulklassen und Schulchor hatten extra dafür Lieder einstudiert. Der rührigen und in höchstem Maße positiv umtriebigen Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, Hilde Rege, und allen weiteren Mitgliedern wurde durch Schulleiter Martin Richter, Bürgermeister Adi Martin und Schulrat Paul Mögele herzlich für ihr «sensationelles Engagement» gedankt. Insgesamt 37 Personen fördern in dieser Gemeinschaft die Belange und Wünsche der Schulkinder, die sich nicht auf herkömmliche Weise finanzieren lassen.

Der Fahrradunterstand wurde in Verbindung mit den Sanierungsmaßnahmen an der Schule ausschließlich in den Sommerferien durch die Gemeinde erstellt. 27 Handwerker vorwiegend aus dem Ostrachtal waren maßgeblich und ehrenamtlich am Bau beteiligt, die Kosten konnten von ursprünglich angesetzten 16000 auf 7000 Euro gesenkt werden. Durch das Sammeln von Geldspenden und überwiegend durch Erlöse aus Veranstaltungen wurde der Bau finanziert. So verköstigten die Mitglieder des Vereins die Hindelanger Viehscheidbesucher mit einem delikaten «Förder-Döner», verkauften Bücher und drehten am Glücksrad beim Marktstraßenfest, veranstalteten Dichterlesungen und sorgten für das Catering bei den vergangenen «Klöppeltagen» im Ort.

Bereits im Jahr 2007 konnte der Förderverein die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum des Schulgebäudes mit einem großen 10000-Euro-Projekt bereichern: Eine Kletterhütte ist seitdem der Höhepunkt der Schulpausen.

Neue Projekte geplant

Hilde Rege dankte allen eingebundenen Firmen und der Gemeinde für die Unterstützung und hatte auch gleich neue Projekte im Sinn: «Seit einem Jahr gibt es an der Schule zwei Theatergruppen und da werden Kopfhörer mit Mikrofon für die Darsteller benötigt. Außerdem möchten wir gemeinsam mit der Lehrerschaft das «Projekt Zirkus» ins Leben rufen, bei dem die Schulkinder von tatsächlichen Zirkus-Artisten angelernt werden und ihre erlernten Fähigkeiten dann in einer Aufführung der Öffentlichkeit präsentieren. Man sieht also, dem Förderverein werden die Ideen und Projekte niemals ausgehen.»

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