Kaufbeuren
Ein Spitzenjahrgang wird verabschiedet

«Ein Abschied schmerzt, auch wenn man sich schon lange darauf freut.» Mit diesem Zitat von A. Schnitzler umschrieb Schulleiter Rudolf Wisbauer die Stimmung der Abschlussfeier der 10. Klassen an der Marien-Realschule. 118 Schülerinnen konnten sich über einen besonders erfolgreichen Abschluss freuen.

Für ihren Entlassgottesdienst in der Institutskirche wählten die Schülerinnen das Thema «Gott ist die Liebe». «Am Ende der Schulzeit bedeutet dies», so Schulseelsorger Pater Joshy Palakunnel, «Bilanz zu ziehen über die Liebe, was aber jeder nur in seinem Herzen für sich allein kann.» Zur Erinnerung fertigten die «Kleinen» der 5. Klassen für die «Großen» einen Fisch aus Perlen, das Symbol für Christus in der Urkirche.

Treffend brachte Wisbauer für die Schülerinnen Abschied und Wünsche für das Leben mit einer Einsicht des Philosophen Aristoteles auf den Punkt: «Man kann den Wind nicht ändern - aber die Segel richtig setzen.» «Lasst euch nicht von eurem individuellen Kurs abbringen, der euch auf einen glücklichen Lebensweg geleiten möge», gab Wisbauer den Schülerinnen mit auf den Weg.

Auch bedankte er sich bei Schülerinnen und Eltern für ihr Engagement, denn ohne sie seien die vielen Aktivitäten und Sozialaktionen der Schule nicht möglich gewesen.

Oberbürgermeister Stefan Bosse wies darauf hin, dass gerade in einer schnelllebigen Zeit die Vermittlung von Grundkompetenzen nötig sei: Kreativität, Konzentration und Teamarbeit. In gewisser Weise als leibliche und geistige Eltern verabschiedeten Armin Heiligensetzer im Namen des Elternbeirats und Generaloberin Schwester Regina Winter für die Klostergemeinschaft die Mädchen, denen sie auch für die Zukunft ihre Begleitung im Gebet zusicherten.

Schulzeit gleicht einer Zugfahrt

Originell war das Bild der Schülersprecherinnen Belinda Schier und Verena Kaiser, das sie für ihre Schulzeit fanden. Die Schule gleiche einer Zugfahrt mit verteilten Rollen, mit Lokführer, Kontrolleuren, aber auch Zwischenstopps auf unvergesslichen Klassenfahrten wie Weimar, Wildschönau, Berlin, Paris, London, Florenz und Rom. Neben musikalischen und tänzerischen Einlagen erklang als Dankeschön auch ein Lied von den Fünftklässlerinnen für ihre Tutorinnen.

Schulleiter Rudolf Wisbauer hob hervor, dass 33 Schülerinnen die Prüfung mit einer Eins vor dem Komma abgeschlossen haben. Dies sei ein neuer Rekord an der Marien-Realschule und daher auch besonders anerkennenswert.

Jahrgangsbeste wurden Lisa Echtler und Martha Gollmitzer mit 1,36 und die Schulsprecherin Verena Kaiser mit einem Traumschnitt von 1,18.

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