Ein Schwarzer Löwe reißt alle mit

Von Kilian Dorner | Immenstadt Nachdem Ibou Sene und seine Band schon beim Afrikaprojekt vergangenes Jahr in Immenstadt Einblicke in die musikalische Tradition des Senegal gewährt hatten, gaben sie jetzt im Jugendhaus 'Rainbow' in Immenstadt nochmals ein großartiges Trommelkonzert, zu dem eine Vielzahl von begeisterten Trommlern und Tänzern gekommen war.

Organisiert wurde das Konzert der Band 'Black Gaynde' (Englisch und Wolof für 'Schwarzer Löwe'), deren Mitglieder alle aus dem Senegal stammen, mittlerweile jedoch in Europa leben, von Anne-Marie Polzer. Ihre Intention war es, das Interesse der Immenstädter für die afrikanische Kultur des Trommelns zu wecken. Dies gelang der Band.

Schon zu Beginn des Konzertes wurde locker getanzt und gesungen, unter Leitung der Band, nach afrikanischem Vorbild 'Call and Response'. Getanzt wurde vom Publikum nicht nur auf der Tanzfläche, sondern die Band fischte sich auch immer wieder Zuschauer heraus und tanzte und trommelte mit ihnen auf der Bühne.

Wobei die Lieder der vier wohl nicht nur einstudiert waren. Es wurde auch sehr viel improvisiert, auch hier wieder mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums. Beispielsweise Pit Gogl, begeisterter Trommler und Schlagzeuger aus Immenstadt, welcher selbst auch schon einmal im Jugendhaus auftrat, bereicherte das grandiose Konzert noch spontan mit seinen Künsten.

Denn die Freude an der Musik, die die Interpreten ausstrahlten, riss das Publikum schon von der ersten Minute bis hin zum letzten Trommelschlag mit. Zu erwähnen ist noch, dass dieser Abend nicht nur für Kultur, sondern auch für Begegnung stand, und zwar von Jung und Alt (oder zumindest etwas älter).

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