Ein Rücktritt vom Rücktritt

Hopferbach | ram | Für einige Zeit sah es bei der Jahresversammlung der Feuerwehr Hopferbach so aus, als ob keine neue Vereinsführung zustande käme. Eigentlich wollte der amtierende Vorsitzende Georg Dorn das Amt abgeben, doch es fand sich kein Nachfolger. Nach einem Gespräch von Bürgermeister Alfred Wölfle mit Dorn und dessen Einwilligung kam wieder Bewegung ins Geschehen: Dorn wurde gewählt. Sein neuer Stellvertreter wurde der bisherige Vize-Kommandant Gerhard Wölfle. Die Kasse übernahm wieder Otto Ruß, Schriftführer wurde Martin Wölfle. Laut Dorn hat der Verein 99 Mitglieder.

Bei den Neuwahlen der Kommandanten trat der bisherige 'Chef' Manfred Bäumer ins zweite Glied zurück, neuer Kommandant der Wehr wurde Ronny Trinks. Bürgermeister Wölfle dankte allen Amtsträgern für ihren Einsatz, und der Wehr für ihren Dienst am Nächsten. Wie in vielen anderen Wehren auch, werde das Brandlöschen weniger, dafür jedoch nähmen die technischen Einsätze zu, meinte Wölfle. Besonders wichtig findet er die gemeinsamen Übungen der Wehren Untrasried und Hopferbach. Für alle, die bei der Renovierung des Feuerwehrhauses mitarbeiteten, kündigte Wölfle ein Helferfest an.

In der Hopferbacher Wehr dienen 48 Aktive, davon eine Frau, sagte Kommandant Bäumer. Es wurden 15 Übungen abgeleistet, drei Gesamtübungen und eine Alarmübung. Bei Veranstaltungen und Umzügen übernahm die Feuerwehr die Verkehrsregelung. Bäumer dankte Gerhard Wölfle dafür, dass er 25 Jahre lang aktiven Dienst leistete. Die Helfer rückten zu zwei schweren Verkehrsunfällen aus, Brände waren nicht zu bekämpfen. Die Renovierung des Feuerwehrhauses führten die Aktiven selbst durch. Neben Verputz- und Malerarbeiten wurden die Fenster ausgetauscht und die beiden Flügeltore durch elektrische Tore ersetzt. Rund 150 Stunden opferten die freiwilligen Helfer dafür.

Laut Protokollführer Martin Wölfle kam zu den erwähnten Arbeiten noch die Aufstellung des Maibaums und die Teilnahme am Florianstag in Willofs dazu. Kreisbrandinspektor Herbert Rogg informierte über die Integrierte Leitstelle Kempten, die künftig die Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst in einer Hand übernehmen wird. Der digitale Funk sei zwar für die Polizei, nicht aber für die Feuerwehren notwendig, meinte Rogg. Dieser verschlinge für Landkreise und Gemeinden noch viel Geld.

Zur Truppmann-Ausbildung erklärte er auf Anfrage, dass die vorgesehenen Stunden bereits gekürzt wurden. 'Noch mehr kürzen können wir bei allem Verständnis fürs freiwillige Ehrenamt nicht mehr', stellte er fest.

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