Umweltschutz
Ein Pfandsystem für Kempten und das Allgäu? Mehrwegbecher sollen für weniger Müll in der Stadt sorgen

'Einweg-Kaffeebecher sind ein Riesenproblem für die Stadtsauberkeit.' Betriebshofleiter Uwe Gail findet deutliche Worte. Auch für die Mitglieder des Umweltausschusses ist klar: In Sachen Müll durch Pappgeschirr muss in Kempten etwas passieren.

Der Plan: den Zweckverband für Abfallwirtschaft (ZAK), Bäcker und Kaffeebetreiber ins Boot holen und prüfen, ob ein Mehrwegpfandsystem möglich ist. Wer in einem Laden ein Heißgetränk im Mehrwegbecher kauft, soll das Gefäß in jedem der anderen teilnehmenden Geschäfte wieder abgeben können – und dort sein Pfand zurückbekommen. Je mehr Kemptener Kaffeeanbieter mitmachen, desto komfortabler die Situation für den Kunden.

Umweltamtsleiter Claus-Dieter Jaskolka geht sogar noch einen Schritt weiter und denkt über ein allgäuweites Mehrwegsystem nach.

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