Schwangau / Ostallgäu
Ein Landkreis im Aufwind

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Lebendige Interviews statt dröger Berichte, Charakterköpfe statt Zahlenkolonnen - und das frech und pfiffig serviert: Mit seiner neuen Wirtschaftsbroschüre schlägt der Landkreis ungewohnte Weg ein. «bergaufland.com» heißt das 84 Seiten starke Magazin, das Stärken und Leistungsfähigkeit des Ostallgäus vermitteln und künftig zweimal im Jahr erscheinen soll. Passend zum Titel wurde die Imagebroschüre in luftiger Höhe und exklusivem Rahmen vorgestellt: Im Beisein von Politikern, Wirtschaftsgrößen und Landkreis-Botschaftern an der Bergstation des Tegelbergs.

Dynamik und Optimismus vermitteln, potenzielle Investoren neugierig machen - und nicht zuletzt den eigenen Bürgern zeigen, in welch hochkarätigem Landkreis sie leben - das ist das Ziel der Imagebroschüre, die von der Designgruppe Koop aus Nesselwang mit viel Aufwand konzipiert und umgesetzt wurde.

Herzensangelegenheit

Johann Fleschhut machte bei der Präsentation keinen Hehl daraus, dass ihm das neue Journal (Startauflage 5000 Stück) eine Herzensangelegenheit ist. «Wir haben Spitzenprodukte, innovative Unternehmer und engagierte Mitarbeiter - das ist einmalig», betonte der Landrat stolz. Doch auch bei Faktoren wie Kinderfreundlichkeit oder menschlichen Netzwerken könne das Ostallgäu Beachtliches bieten.

Diese Standortqualitäten solle die neue Broschüre selbstbewusst vermitteln. Wobei man im Ostallgäu ohnehin dazu neige, zu bescheiden zu sein. Wie sagt man laut Fleschhut doch oft: «Neuschwanstein, ja das ist ganz nett»

Stichwort Königsschlösser: Sie dürfen bei bergaufland.com ebenso wenig fehlen wie die Naturschönheiten des Landkreises. Doch weil die Broschüre nicht Altbekanntes wiederkäuen, sondern Wissenswertes unerwartet servieren will, wird die Top-Attraktion des Ostallgäus als königliches Konjunkturprogramm beleuchtet.

Eine unerwartet persönliche Liebeserklärung an das Ostallgäu gibt Landkreis-Botschafter Dr. Theo Waigel für bergaufland.com ab. Und Hermann König, Redaktionsleiter unserer Zeitung, ergründet die besondere Rolle, die der Landkreis für das gesamte Allgäu spielt.

Damit nicht genug: Vertreter heutiger Spitzenunternehmen - vom Allgäuer Solarzentrum Biessenhofen (Träger des Innovationspreises) bis zu AGCO Fendt - schildern aus ihrer Sicht die Vorzüge des Ostallgäus als Wirtschaftsstandort. So wie es Michael Gschwender (AGCO Fendt) bei der Vorstellung des Heftes «live» tut.

Sein Fazit: Die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt klappe hervorragend, am Standort Marktoberdorf fühle sich der «Global Player» auch dank der engagierten Mitarbeiter rundum wohl. Nicht zuletzt deshalb seien die jüngsten Investitionen (stolze 170 Millionen Euro) dort und nicht in den USA geflossen.

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