Allgäu
Ein Haus für eine lebendige Gemeinschaft

Mit einem feierlichen Gottesdienst am Kirchweihsonntag und großem Festprogramm wurde das ehemalige Benefiziatenhaus in Leuterschach seiner neuen Bestimmung übergeben. Als Pfarrheim soll es in Zukunft Begegnungs- und Tagungsstätte für die gesamte Gemeinde sein.

Das Familiengottesdienstteam der Pfarrgemeinde hatte anlässlich der Pfarrheimeinweihung eine lebendige Festmesse zum Thema Haus vorbereitet, bei dem die zahlreichen Kinder tatkräftig eingebunden wurden. Auch Pfarrer Dr. Heinrich Krowicki nahm in seiner Predigt das Thema Haus auf und betonte, dass man Christ nur in Gemeinschaft sein könne und dies auch eine Stätte, ein Haus außerhalb der Kirche benötige. Er brachte daher seine Freude zum Ausdruck, dass der Traum vom Pfarrheim durch eine große Gemeinschaftsleistung nun in Erfüllung gegangen sei.

Sein besonderer Dank galt allen Helfern, allen voran Bauleiter Karl Holzheu, tatkräftig unterstützt von Magnus Osterried, Kirchenpfleger Franz Brenner und Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Reinhard Dittrich mit ihren Teams, Gemeindereferent Toni Linder und allen Spendern.

«Häuser werden zur Heimat»

Der Chor Mittendrin, zusammen mit seinem Kinderchor, unterstrich mit rhythmischen Liedern die Lebendigkeit des Gottesdienstes. Im anschließenden Festakt überbrachte Zweiter Bürgermeister Walter Schilhansl die Glückwünsche der Stadt Marktoberdorf. Schon seit jeher seien Häuser zur Heimat geworden, wenn darin Gastfreundschaft und gemeinsamer Glaube gepflegt wurden, dies wünschte er dem neuen Pfarrheim.

Die große Gemeinschaftsleistung wurde nochmals vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Reinhard Dittrich in den Vordergrund gestellt.

16 Monate lang haben über 100 Helfer in über 3500 ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden dazu beigetragen, dass die ursprünglich auf 258000 Euro kalkulierten Baukosten weit unterschritten wurden (derzeit circa 152000 Euro). Mit knapp 33000 Euro Spenden trugen Gönner des Vorhabens ebenfalls zum Gelingen bei. Die Stadt Marktoberdorf bezuschusst den Bau mit zehn Prozent. Die Diözese Augsburg trägt 50 Prozent der Kosten. Dittrich wünschte dem Pfarrheim, dass es ein Haus der Begegnung werde und Raum für Neues biete, denn nur dann habe es einen «Mehrwert» für die Bevölkerung.

Gemeinsame Ausstellung

Ein Novum in Dittrichs Sinne bot das Festprogramm ebenfalls: Neben verschiedenen musikalischen Beiträgen der Chöre Mittendrin und Al Dente sowie der Musikkapelle, einer Kirchenführung von Mesmer Hans Krumm und einer Ausstellung der Ministranten stellten erstmalig Leuterschacher Hobbymaler ihre Bilder gemeinsam aus und stießen damit auf große Resonanz bei den zahlreichen Besuchern.

Für die festliche Dekoration hatte der Gartenbauverein gesorgt, die Kinder konnten sich bei Spielen in der Mehrzweckhalle, vorbereitet und betreut von der Landjugend, austoben.

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