Oberstaufen
Ein Haus, das Alt und Neu verbindet

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In ökumenischer Verbundenheit haben am Sonntag die beiden Oberstaufner Pfarrer das neue katholische Pfarrheim eingeweiht. Wie berichtet, hatten die Staufner gleich mehrere Feierlichkeiten zusammen gelegt und in diesem Rahmen auch das Gebäude gegenüber der Pfarrkirche St. Peter und Paul der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Pfarrheim, sagte der katholische Pfarrer Dr. Johannes Netzer, sei nicht nur ein Haus aus Stein, sondern bestehe aus lebendigen Gliedern und lebendigen Bausteinen - nämlich den Menschen, die darin zusammen kommen. Das Pfarrheim wurde sogar bereits mit Leben gefüllt: Sitzungen, verschiedene Treffen und Vorträge haben schon darin statt gefunden. Der evangelische Pfarrer Frank Wagner, der den gemeinsamen Segen für das Pfarrheim und die neue Ortsdurchfahrt sprach, wünschte sich, dass «alles so benutzt wird, dass es zum Segen werden kann». Zum Segen werde das neue Pfarrheim dann, wenn darin Begegnungen statt finden können und gegenseitige Achtung und Rücksichtnahme herrschen.

Vor etwa einem Jahr hatte man begonnen, das ehemalige Kaplanhaus umzubauen. Wie Architekt Rainer Lindermayr den Festbesuchern erklärte, habe man Wert darauf gelegt, eine Verbindung von Alt und Neu zu schaffen. Das Pfarrheim sollte zum einen den Anforderungen eines modernen Treffpunkts gerecht werden und zum anderen wollte man traditionelle Baukunst erhalten. Die historische Fassade als verbliebener Rest des Denkmals sei gestärkt worden, sagte der Architekt. Das Zusammenspiel zwischen Alt und Neu lasse sich vor allem am Eingang erkennen: Das große Eingansgtürenelement mit dem schlichten Kunststeinbügel als Überdachung diene als Wegweiser ins Gebäude und stehe in seiner modernen Ausführung im Kontrast zum historischen Rest des Hauses.

Das Pfarrheim beherbergt nun einen Mehrzweckraum, ein Büro der Kurseelsorge, einen Vortragsraum und verschiedene weitere Zimmer, die unter anderem von den Ministranten genutzt werden. In den Fluren kann der Missionskreis Waren verkaufen. Übrigens: Es gibt nur fair gehandelten Kaffee zu trinken.

Bevor er durch alle Räume schritt und sie segnete, dankte Pfarrer Netzer allen, die am Entstehen des neuen Pfarrheims mitgeholfen hatten, besonders der Kirchenpflegerin Judith Höß für ihren Einsatz.

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