Ein Happy End bleibt versagt

Lindenberg (ts). Kein Happy End gab es für die Handball-Frauen des TSZ Lindenberg im letzten Heimspiel der Landesliga. Trotz einer engagierten Leistung musste der Absteiger die letzten zu vergebenen Punkte an die SG Ober-/Unterlenningen abgeben, wobei der TSZ beim 18:31 (8:10) in der heimischen Dreifachturnhalle deutlich unter Wert geschlagen wurde.

Dem TSZ Lindenberg war anzumerken, dass er sich mit einer guten Leistung und dem vierten Heimsieg von seinen Fans verabschieden wollten. Die überraschend große Kulisse sah ein rasantes Spiel, in dem der TSZ in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft war.

Zwei Strafwürfe verschenkt

Das Heimteam spielte engagiert nach vorne, setzte die Gästeabwehr unter Druck und erspielte sich von Beginn an zahlreiche Chancen. Die eigene Abwehr stand stabil und Sigi Symelka im Lindenberger Tor war über weite Strecken Herr der Lage. Die Lindenbergerinnen schafften es jedoch nicht, aus den erspielten und erkämpften Chancen Kapital zu schlagen. Und so ging Lindenberg 25 Minuten lang immer wieder in Führung, woraufhin Lenningen ausglich. In der Schlussphase der ersten Halbzeit verschenkten die Lindenbergerinnen zwei Strafwürfe. Das Gästeteam nutzte die Möglichkeiten, erstmals mit 10:8 in Führung zu gehen.

Unerklärlicherweise riss nach der Pause bei den Lindenbergerinnen der Faden. Die bis dato aufmerksame Abwehr musste sofort zwei Gegentreffen hinnehmen, und in der Vorwärtsbewegung agierte der TSZ nicht mehr so konsequent wie vor der Pause. Die Gäste fanden ihren Spielfluss und konnten in der 40. Minute einen vorentscheidenden Vorsprung von 16:10 verbuchen.

Die Lindenbergerinnen kämpften unentwegt, hatten jedoch in der Abwehr nicht mehr das Glück wie vor der Pause. Der Angriff fand in dieser Phase nicht die richtigen Mittel, die nicht immer stabile Abwehr der Gäste zu knacken und eigene Treffer zu erzielen. So konnte Lenningen seinen Vorsprung immer weiter ausbauen.

In der Schlussphase hatten die Gäste dann mehr Reserven und erkämpften sich ein 18:31, das jedoch sicherlich zu deutlich ausgefallen ist und in keiner Weise die wirklichen Leistungsverhältnisse widerspiegelte. So wurde Gitty Schlachter und ihren Mitspielerinnen das verdientes Happy End ihrer ersten Landesliga-Spielzeit versagt.

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