Ein großes Lob den vielen Helfern

Kaufbeuren | oll | Auf stattliche 13 360 ehrenamtliche Arbeitsstunden summierte sich die Jahresleistung 2007 der Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) Kaufbeuren. Dies berichtete BRK-Bereitschaftsleiterin Brigitte Hartmann beim traditionellen Neujahrsempfang im Rotkreuzhaus. 'Auf Eure Zuverlässigkeit und Disziplin, die notwendig sind, um unsere vielen Dienste absolvieren zu können, ist Verlass', würdigte Hartmann den hohen Grad an Motivation bei den BRK-Helfern.

'Wichtige Sozialarbeit'

Prinzessin Christa von Thurn und Taxis, Präsidentin des BRK-Landesverbands, sagte in ihrem Grußwort, die Helfer des Roten Kreuzes leisteten eine 'ungeheuer wichtige Sozialarbeit. Ihr nehmt oft genug den sozialen Sprengstoff heraus.' Und Oberbürgermeister Stefan Bosse erklärte: 'Die Stadt kann auf viele Helfer bauen.'

'All unsere Helfer haben unwahrscheinlich viel Zeit erbracht', sagte Hartmann. Aber es werde - hauptsächlich aus beruflichen Gründen - immer schwieriger, Zeit für das Ehrenamt abzuzweigen. Staat und Kommunen rechneten mit den Ehrenamtlichen. Und dann heiße es: 'Vielen Dank. Ohne Eure Tätigkeit hätten wir dies nicht finanzieren können.' An anderer Stelle wies die Vorsitzende aber darauf hin, dass so mancher Dienst ohne die Deckung der Kosten für die Ausbildung und Bekleidung sowie weiterer Betriebskosten auf die Dauer nicht aufrecht zu halten sei. Auf einen Einsatz auf 'spiegelglatter B12' sowie zwei Termine des vergangenen Jahres wies Hartmann ebenfalls hin: Den 'glänzend organisierten Helfertag' in Marktoberdorf und den 'Blaulichtempfang' der Stadt Kaufbeuren.

'Wer in Not ist, baut auf das Rote Kreuz', so die Präsidentin des BRK-Landesverbands. Es komme zunehmend darauf an, schnell auf neue Dimensionen von Unfällen reagieren zu können. Das Rote Kreuz, wichtiger Partner von Staat und Kommunen sowie stabiler Arbeitgeber, sehe sich starkem wirtschaftlichem Wettbewerb ausgesetzt. Bis 2009 solle eine Struktur-Reform auf den Weg gebracht werden, 'um das BRK in eine sichere Zukunft zu führen'.

Dabei gehe es unter anderem um die Stärkung der BRK-Kreisverbände und -Gemeinschaften sowie um mehr Transparenz, so die BRK-Präsidentin. Die Anwesenden bat sie, nicht müde zu werden, sich für den Erhalt des hohen Stellenwerts des Bayerischen Roten Kreuzes bei Politik und Öffentlichkeit einzusetzen. 'Unsere Arbeit ist heute so wichtig wie zu Zeiten von Henri Dunant. Sie ist aber vielfältiger geworden.'

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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