Kaufbeuren
«Ein Garant und Lobbyist für die Rechte der Kinder»

Seit 25 Jahren sei der Kinderschutzbund Kaufbeuren «ein Garant und Lobbyist für die Rechte der Kinder», meinte Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse beim Festakt anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Ortsverbands Kaufbeuren.

Bosse zeigte sich zufrieden, dass sich vor zwei Jahren wieder Menschen fanden, die den Fortbestand des Kinderschutzbundes in der Stadt gesichert haben. «Großartiges» sei seitdem entstanden. Schon vor 25 Jahren hätten verantwortungsbewusste Frauen und Männer gesehen, dass auch in Kaufbeuren «der Bedarf vorhanden ist, für Kinder etwas zu tun». Um ein Kind großzuziehen, bedürfe es eines ganzen Netzwerks. «Kinder brauchen eine Lobby, damit ihre Träume in Erfüllung gehen», betonte Bosse.

Der Kinderschutzbund in der Stadt sei vor allem mit einem Namen fest verbunden: Gerald Neumann. Tolle Ideen seien geboren und umgesetzt worden. «Es gibt viel zu tun», bekräftigte der Oberbürgermeister. Den Kampf gegen die um sich greifende Kinderarmut nannte er unter anderem.

An den anwesenden künftigen Bundestagsabgeordneten Stefan Stracke (CSU) richtete er den Appell: «Ihr müsst in Berlin eines tun: Dafür sorgen, dass wirksam etwas gegen die Kinderarmut getan wird.» Bosse unterstrich, dass die Stadt weiterhin «punktgenau helfen» wolle.

Die Vereinsvorsitzende Birgit Weiss-Brandt stellte den zahlreichen Gästen die fünf tragenden Säulen des Kinderschutzbunds in Kaufbeuren vor - zum Beispiel das Kinder- und Jugendtelefon sowie das Familienzentrum.

Danke sagte sie den «Menschen, die seit 25 Jahren, gesehen oder ungesehen, die tägliche Arbeit leisten. Zum Wohle der Kinder in unserer Gesellschaft».

Resolut versicherte die Vorsitzende, die seit zwei Jahren im Amt ist: «In fünf Jahren, wenn wir das 30-jährige Bestehen feiern, werden wir mit dem gleichen Elan weiter gearbeitet haben, mit noch mehr ehrenamtlichen Mitstreitern.»

Buntes Begleitprogramm

Das Begleitprogramm bestritten musikalisch die Gruppen «Funkahex» und «Farbenspiel» sowie die Gitarrenschülerin Sina Schröder. Bei den «Montagsmalern» saßen den Bürgermeistern von Kaufbeuren und Obergünzburg zwei Vertreter der Schule im Wettstreit gegenüber, den die Schule gewann. Untermalt mit Michael Jacksons Song «Heal the World» führten die Sparten des Kinderschutzbunds das Stück «Wir über uns» pantomimisch auf.

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