Ein Fest für Augen und Ohren

Bösenreutin | hip | Mit einem dreitägigen Fest hat der Musikverein Bösenreutin sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Höhepunkt waren das sonntägliche Gesamtkonzert von 19 Musikkapellen auf dem Dorfplatz und der anschließende Festumzug mit 26 Gruppen. Der großen Besucherschar bot sich ein prächtiges Bild bei ebenso prächtigem Wetter.

Wohin das Auge blickte, sah man bunte Fahnen, wunderschöne Trachten und blitzende Instrumente. Der Dorfplatz in Bösenreutin reichte fast nicht aus für die etwa 1000 Menschen, die sich hier versammelt hatten. Musikkapellen aus dem Landkreis und den österreichischen Leiblachtal-Gemeinden gaben dem Geburtstagskind ebenso die Ehre wie die Partnerkapelle aus Zainingen.

Zu einem beeindruckenden Hörerlebnis wurde das Gesamtkonzert mit Laridah Marsch, dem Schwabenhymnus, der Bayern- und der Nationalhymne, dirigiert von Ehrendirigent Elmar Vögel, Dirigent Gottfried Ferder und Roman Altmann, Dirigent der Jugendkapelle Bösenreutin-Sigmarszell.

'Die Gäste von nah und fern' wurden von Vorstand Christian Auerbach und dem Schirmherrn der Veranstaltung, Sigmarszells Bürgermeister Walter Matzner, willkommen geheißen. 'Schon seit Tagen herrscht eine tolle Stimmung im Dorf', freute sich Matzner und dankte dem Team um Auerbach für die aufgewendete Mühe.

'Musik ist nicht Selbstzweck'

Roland Paulus, Bezirksleiter des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds, hatte für den Musikverein Bösenreutin ein besonderes Geburtstagsgeschenk mitgebracht: die große Plakette am weißblauen Band in Bronze. 'Musik ist nicht Selbstzweck', sagte Paulus in seinem Grußwort. Sie erfreue und tröste die Menschen und gebe der Dorfgemeinschaft Zusammenhalt.

'Was vor 100 Jahren hinter mir in dem kleinen Gasthaus passierte, hat sich prächtig entwickelt', ging Landrat Dr. Eduard Leifert auf die Geburtsstunde des Musikvereins im Landgasthof 'Engel' ein. Für das im Briefumschlag enthaltene Geschenk habe er 'tief in die Kasse gegriffen', verriet der Landrat. Zu den Gratulanten gehörte auch der CSU-Landtagsabgeordnete Eberhard Rotter, der den Musikverein mit einer großen Bürgerinitiative verglich.

Und dann hieß es feierlich: 'Die Instrumente hoch', bevor der große Umzug mit Musikkapellen und Festwagen begann.

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