Füssen | sai
Ein Fest, das Herzen bewegt

Äußerst stimmungsvoll, nur mit Kerzen und Christbaumbeleuchtung, erlebten die Gottesdienstbesucher die voll besetzte Stadtpfarrkirche St. Mang bei der Christmette am Heiligen Abend.Zur feierlichen Atmosphäre trug besonders die musikalische Gestaltung durch Kirchenchor, Solisten und Orchester unter der Leitung von Dekanatskantor Albert Frey bei. Weihnachtsmusik aus Tirol und dem Salzburger Land, die «Pastoralmesse» von Karl Kempter und das «Transeamus usque ad Bethlehem» von Karl Schnabel erklangen zum Lobe Gottes am Tag der Geburt des Herrn.

Nicht nur Äußerlichkeiten

«Weihnachten bewegt uns», betonte Stadtpfarrer und Dekan Frank Deuring in seiner Predigt: Das Fest bringe die Menschen in Bewegung. Geschenke einkaufen, dekorieren - jeder bemühe sich, das Beste aus diesen Tagen zu machen. Doch bestehe dabei leicht die Gefahr, dass Weihnachten in derlei Äußerlichkeiten stecken bleiben könnte.

«Zu Weihnachten gehört das Gefühl von Geborgenheit, zu wissen, wo man hingehört, sich immer wieder neu seiner Wurzeln zu erinnern.» Da komme die Geburt Jesu im Stall zu Bethlehem ins Spiel.

«Weihnachten soll uns die Zeit geben innezuhalten und uns zu besinnen, wir sollen uns durch die Geburt Jesu Christi vom Herzen her bewegen lassen von dem, was damals geschehen war.»

Staunend seien die erschrockenen Hirten dem Ruf des Engels gefolgt, staunend standen sie vor der Krippe - und knieten vor einem kleinen Kind nieder, um ihm zu huldigen. «Auch uns möchte der allmächtige, große Gott durch das Geschehen an Weihnachten immer noch zum Staunen bringen», betonte der Geistliche. «Durch die weihnachtliche Botschaft sollen auch wir uns vom Herzen her bewegen lassen und Gott im Alltag, der nach Weihnachten bestimmt wieder bei allen einkehren wird, loben und preisen.»

Glaube soll wachsen

Solche Glücksmomente, Gottesoffenbarungen, in denen sich Gott uns zeige, weil er für uns da ist und in uns lebt, gebe es gewiss auch in unserem Leben. «Wenn wir solche Momente der Begegnung mit Gott erkennen und würdigen, kann der lebendige Glauben in uns und unseren Herzen wachsen.»

Die Hoffnung des Stadtpfarrers: So wie die Kirchenglocken am Ende der Christmette ihren Klang über die Stadt erschallen ließen, so sollten alle ihren Glauben und die frohe Botschaft hinaustragen. Er wünschte allen bewegende Weihnachten und ein frohes Fest der Begegnung mit dem, der da (geboren) ist.

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