Lindenberg
Ein Bus, der nur alle 20 Jahre vorbeifährt

Der Stadtrat bekundet einstimmig sein Interesse an der Konzession des Elektrizitätsversorgungsnetzes in Lindenberg. Der Vertrag über die Nutzung der öffentlichen Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen läuft im November 2011 aus.

Bis Ende April 2010 muss das Interesse an der Konzession bekundet werden. Bürgermeister Johann Zeh stellte klar, damit sei keine Vorentscheidung verbunden. Das sei auch keine Bewerbung, sondern «rein vorsorglicher Natur». Es habe keine finanziellen Konsequenzen.

Um über Hintergründe zu diskutieren, würden die Informationen fehlen. Denkbar sei jedoch, dass die Stadt das Netz gemeinsam betreibt mit den Vorarlberger Kraftwerken (VKW). Er habe darüber mit dem Geschäftsführer des Vorarlberger Unternehmens telefoniert. «Wir denken auch an die Mitarbeiter der VKW in Lindenberg», betonte der Rathauschef.

Dr. Friedrich Haag (FW) meinte, man müsse einsteigen «in den Bus, der nur alle 20 Jahre vorbeifährt.» Das wäre eine Möglichkeit, nicht nur über Steuern den Haushalt aufzubessern. «Es scheint so, dass man damit Geld verdienen kann».

Schuh eine Nummer zu groß?

Helmut Wiedemann erwähnte, in der SPD-Fraktion habe man darüber diskutiert, ob dieser Schuh nicht eine Nummer zu groß sei für die Stadt. Die Verwaltung sollte mit Kommunen sprechen, die Erfahrungen gesammelt haben mit dem Rückkauf der Konzession.

Für Anton Wiedemann steht fest, dass die Übernahme der Ortsnetze von der VKW, oder eine Beteiligung daran, nur gemeinsam mit den Nachbargemeinden bewerkstelligt werden könne.

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