Allgäu
Ein Auf und Ab mit Alpenblick

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Dietmannsried-Schrattenbach Manche Daheimgebliebenen grübeln täglich, was tun mit den Kindern in den Ferien? Wir bringen Ihnen Tipps frei Haus. Wie wär´s zum Beispiel mit einer Wanderung von Schrattenbach zur Ehwiesmühle?

Rund drei Stunden dauert eine Wanderung, die im nördlichen Oberallgäu beginnt und ins Unterallgäu führt. Die «Grenzüberschreitung» lohnt sich wegen schöner Ausblicke und einer Einkehr in die Ehwiesmühle, die erstmals 1584 erwähnt wurde.

Vom 771 Meter hoch gelegenen Schrattenbach geht es vom Parkplatz an der Pfarrkirche St. Nikolaus zwischen Kirchhofmauer und einigen Häusern am Hang auf einem Fußweg bergauf, ehe ein Wanderschild den Rundweg anzeigt.

Nach wenigen Minuten führt ein Wiesenweg nach rechts, der durch lichten Wald auf den oberen Rand des einstigen Illergletschers führt. Von ihm ist heute nichts mehr zu sehen. Dafür kann man eine weite Sicht nach Westen bis hinüber zum Blender genießen. Bei einer ersten Verschnaufpause beim Weiler Hinterhalde ist im Süden bei klarem Wetter ein breites Alpenpanorama zu sehen.

Weiter nach Schilchern

Weiter geht es auf dem Allgäuer Rundwanderweg nach Schilchern. Nach einem Waldstück weist ein Wegweiser rechts zur Ehwiesmühle, der die Wanderung abkürzt. Der längere Rundweg verläuft weiter nach Norden in Richtung Falkenhöhe bis zum Weiler Vordergsäng. Beim letzten Haus geht hinter dem Gartenzaun ein Fußweg ab, der auf einem Tobelweg ins stille Mühlbachtal führt. An einem Fischweiher vorbei erreicht man ein Sträßchen, das von Wolfertschwenden aus nach Süden zur Ehwiesmühle führt.

Die Mühle ist umsäumt von Fischweihern und liegt zwischen dichten Fichtenwäldern. Der Mühlbach fließt noch immer in seinem Bett, ein Mühlrad dreht sich heute aber nicht mehr. Dafür entschädigt wird der Wanderer durch eine uralte Kegelbahn, die im Freien in einem Holzkasten liegt und auf der auch gespielt werden kann.

Vom Mühlbachtal aus führt der Rückweg rechts an der Mühle vorbei auf einem Waldweg bergauf, bis die Häuser von Hinterhalde zu sehen sind. Dann geht es auf dem bereits bekannten Pfad weiter abwärts bis nach Schrattenbach.

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