Fuchstal
Eigener Carport für die Kleinsten

Die «Wickelpause» gehört für die jüngsten Besucher im Fuchstaler Kindergarten zum gewohnten Tagesablauf. Dabei haben Anja Michalke und Yvonne Köstler alle Hände voll zu tun, denn elf «Dreikäsehochs» warten auf diesen Service. Seit September besteht in Fuchstal diese Kinderkrippe und alle Beteiligten sind mit dem bisherigen Verlauf sehr zufrieden.

In der ersten Phase unterstützt Karin Müller die beiden Kindergärtnerinnen bei der Betreuung der Kleinen, die zwischen 18 und 24 Monate alt sind. Man habe sich an dem «Berliner Eingewöhnungsmodell» orientiert, beschreibt Anja Michalke den guten Ablauf der schwierigen ersten Wochen.

Großen Spaß bereitet es den Fachkräften, diese neuen Erfahrungen sammeln zu können. Anja Michalke und Yvonne Köstler hatten zudem in den Vorjahren in der Zwergengruppe bereits mit zweijährigen Kindergartenbesuchern zu tun gehabt und sich in einer speziellen Fortbildung auf ihre neue Aufgabe vorbereitet.

Zum Tagesablauf in ihrer Kinderkrippe, die derzeit noch einen eigenen Namen sucht, gehört wie bei den Großen nach einer Freispielphase um 9 Uhr ein Morgenkreis, in dem jedes Kind in einem Lied begrüßt wird. Nach einer gemeinsamen Brotzeit besteht wieder Gelegenheit zum Spielen, es werden aber auch kreative Angebote gemacht. Für den Aufenthalt im Freien steht bald ein eigener kleiner Bereich zur Verfügung und auf «müde Krieger» warten im Nebenraum acht kleine Bettchen.

Von Anfang an gut angenommen wurde das neue Angebot, freut sich auch Kindergartenleiterin Marlies Schwer. Für den einen noch freien Platz - Höchstzahl in der Gruppe sind zwölf Kinder - liegt für Februar bereits eine Anmeldung vor.

Sie verspricht sich von der Krippe nicht nur eine Serviceleistung für berufstätige Eltern, sondern erhofft sich ebenso, dass die Übergänge in die Gruppen der Älteren reibungsloser verlaufen. Deshalb sollen die kleinsten Besucher in das Gemeinschaftsleben im Kindergarten eingebunden werden.

Von Anfang an unterstützt hat das Projekt die Gemeinde Fuchstal, die zum großen Teil das Defizit der kirchlichen Einrichtung trägt. Und so war auch pünktlich zum Start des Kindergartenjahres dafür gesorgt, dass die Kleinen reibungslos im Kinderwagen gebracht werden können. Im Außenbereich wurde eigens ein Abstellraum dafür gezimmert.

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