Echter Kurpark statt Kur-Gärtle

Von Markus Raffler | Rettenberg Es fristet derzeit ein eher bescheidenes Dasein: das sogenannte 'Kur-Gärtle' im Herzen Rettenbergs. Doch das soll sich im Lauf dieses Jahres ändern. Ziel ist eine Aufwertung der Grünfläche zum echten Kurpark mit vielen kleinen Attraktionen. Im Mittelpunkt der Planung steht ein neuer Pavillon, der Raum für Konzerte, die örtliche Musikkapelle und wechselnde Ausstellungen bieten soll. Für das Projekt mit einem Kostenansatz von 350 000 bis 400 000 Euro gab der Gemeinderat in jüngster Sitzung einmütig grünes Licht - an einigen Details freilich will das Gremium in nächster Zeit noch feilen.

Eng verknüpft mit diesem Vorhaben ist die Einrichtung eines rund ein Kilometer langen, familiengerechten Erlebniswanderweges zwischen Kurpark und der Verbindungsstraße nach Altach (siehe Infokasten). Doch weil hier noch etliche Grundstücksfragen offen sind, will sich die Gemeinde vorerst nur auf die Kurpark-Aufwertung konzentrieren.

Der Vorentwurf von Landschaftsarchitekt Wilhelm Müller aus Kempten sieht für den Kurpark folgende tragenden Elemente vor:

l Pavillon für Konzerte und wechselnde Ausstellungen, zudem festes Domizil der Musikkapelle

l Teilsanierung des Freibad-Kiosks mit Biergarten und Spielplatz

l Anlage eines zentralen Platzes für Veranstaltungen zwischen Pavillon und Kiosk (mit Brunnen)

l Aufwertung des vorhandenen Naturteiches

l Anlage eines Bauerngartens

l Grüntenstein-Ausstellung

l Fußfühlpfad

Standort und Ausführung des Musikpavillons - mancher Rat wünschte sich etwa statt des vorgesehenen Steinbaus mit Satteldach etwas 'Moderneres' - sorgten zwar für kurze Diskussionen. Im Grundsatz war sich das Gremium jedoch einig, dass das Projekt bald angepackt werden soll. 'Wichtig ist es jetzt, bei der Regierung von Schwaben den Zuschussantrag zu stellen', betonte Bauamtsleiter Nikolaus Weißinger. Schließlich gehe es um einen Fördersatz von rund 40 Prozent. Über Feinheiten ließe sich ja noch reden. So soll beim Thema Musikpavillon erst nach der Präsentation eines Modelles eine verbindliche Entscheidung fallen.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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