Kempten / Oberallgäu
Durch den Hokkaido zur Kürbiskennerin geworden

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Kürbis süß-sauer ist wahrlich nicht nach Elfriede Dorns Geschmack. «Das habe ich mal als Kind probieren müssen. Später kam mir dann kein Kürbis in den Kochtopf.» Neue Sorten, die in den vergangenen zehn Jahren auf den Markt kamen, wie Hokkaido, Muskat- oder Butternuss-Kürbis weckten dann aber doch das Interesse der Hauswirtschaftsmeisterin und brachten sie auf den Geschmack. Heute kocht die Laubenerin Kürbissuppe, backt Kürbiskuchen oder schiebt ihn als Strudel in den Ofen. Und wer bei ihr einen Kürbiskochkurs belegt, der erfährt auch, dass Kürbisse vitamin- und mineralstoffreich sind (Karotin, Eisen, Kalzium, Phosphor, Kalium, Kieselsäure).

Auf dem Wochenmarkt sucht Elfriede Dorn gezielt nach dem Hokkaido-Kürbis, der samt Schale verzehrt werden kann. Am Stand von Engelbert Gebele wird die 56-Jährige fündig und nimmt noch eine Scheibe von dem eigentlichen «Urkürbis», dem Gelben Zentner mit heim. «Den Namen hat er daher, dass er bis zu einem Zentner schwer werden kann,» sagt Elfriede Dorn. Im Gegensatz dazu ist der Hokkaido fast handlich, leuchtet orange und hat die Größe eines Kinderhandballs. Der Gnocchi-Kürbis an einem anderen Stand schmeckt auch roh gut. «Da kann man Dips dazu anbieten,» weiß Elfriede Dorn und kauft sich eine Scheibe des bräunlichen Gemüses, das die Form einer überdimensionalen Erdnuss (mit Schale) aufweist.

Und wie sieht es im eigenen Garten aus? Wer da Kürbis anpflanze, der müsse dem Gemüse Platz (mindestens einen halben Meter), Sonne und guten Humus gönnen. «Früher ist er oft auf Mist- oder Komposthaufen gewachsen.» Lediglich der weiße Kürbis «Ufo»sei dieses Jahr in ihrem Garten groß geworden. Der sei in erster Linie Zierkürbis, schmecke aber auch roh ganz gut, nämlich ein wenig wie Kohlrabi.

Gern als Zierde benutzt werde auch der Holloween-Kürbis. Er eigne sich gut zum Schnitzen lustiger oder gruseliger Gesichter.

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