Durach
Durach zahlt Angestellte für Arbeit mit Familien

Familienbeauftragte gibt es seit kurzem in allen Oberallgäuer Gemeinden. Oft sind es Verwaltungsangestellte, Gemeinderäte oder andere ehrenamtlich Tätige. In Durach wurde für diesen Aufgabenbereich eine diplomierte Sozialpädagogin angestellt. In Teilzeit (Minijob) arbeitet Michaela Haibel 5,5 Stunden pro Woche, ist über eine Dienstnummer und ein Dienst-Handy zu den Rathauszeiten erreichbar und hat dort auch ihr eigenes Büro. «Von zu Hause aus ließe sich das alles gar nicht so optimal organisieren», sagte die 34-Jährige bei der «Familienkonferenz» im Rathaus Durach.

Habe sie Fragen, könne sie sich jederzeit unbürokratisch ein paar Türen weiter an Hauptamtsleiter Peter Vogler wenden. Und auch Bürgermeister Herbert Seger habe immer ein offenes Ohr für ihre Anliegen. Die Familienbauftragte möchte in der Gemeinde ein bekanntes Gesicht werden, den Leuten klar machen, dass sie es als ihre Aufgabe ansehe, auch einmal unbürokratisch zu helfen, wenn es Probleme gibt.

Beauftragte erwartet Baby

Mit Geschenken kommt Michaela Haibel beispielsweise bei Familien vorbei, die ein Baby bekommen haben. «So kann ich mich selbst vorstellen und mir einen Eindruck von der Familiensituation machen,» sagt die Mutter eines Zweijährigen, die Ende des Jahres ihr zweites Kind erwartet. «In ein paar Monaten werde ich mein Baby zu diesen Terminen eben mitnehmen,» hat die Duracherin vor, bald weiterzuarbeiten.

Bis jetzt hätten vor allem Alleinerziehende bei ihr Rat eingeholt.

50000 Euro hat die Gemeinde Durach dieses Jahr im Haushalt für Familien bereitgestellt. Geld, von dem auch Hanna Reichert profitiert, die neue Jugend-Sozialarbeiterin. Die 29-Jährige wird ab September halbtags an der Schule tätig sein und sich ansonsten um die gemeindliche Jugendarbeit kümmern. Sie arbeitet eng mit Sozialarbeiterin Tina Mayr zusammen, die schon zwei Jahre an der Hauptschule wirkt, und mit Sozialpädagogin Elisabeth Schenk-Sichert, die sich um die Hausaufgabenbetreuung in der offenen Ganztagesschule kümmern wird.

Situation der Familien verbessern

Profis in ihrem Metier sind auch die Familienbeauftragten der Gemeinden Altusried und Lauben, die Jugendpfleger Christoph Betz und Peter Glas. «Wie können wir die Situation der Familien im Ort verbessern, sind Fragen, die schon immer einen hohen Stellenwert für uns haben,» sagt Glas.

Er hebt hervor, dass ein Jugendpfleger oft auch einen Blick ins Familienleben erhascht und bei Bedarf selbstverständlich Hilfe anbietet. Glas sagt, die Arbeit eines Jugendpflegers und die Aufgaben eines Familienbeauftragten würden sich teilweise überschneiden.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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