Oberstdorf
DSV und Oberstdorf bekräftigen WM-Bewerbung

2Bilder

Auch wenn es zuletzt Irritationen darüber gab, ob die Marktgemeinde Oberstdorf mit ihrem Bürgermeister Laurent Mies die Bewerbung des Deutschen Skiverbandes für die Nordische Ski-WM 2015 voll unterstützt, so demonstrierten alle Beteiligten am Dienstag doch Einigkeit: Bei der Herbsttagung des Internationalen Skiverbandes in Zürich bekräftigten sowohl die Oberstdorfer Delegation als auch DSV-Präsident Alfons Hörmann (Sulzberg) die erneute Kandidatur. Die WM 2005 nicht nur kopieren

Nach der erfolglosen Bewerbung für 2013 soll es nun in sechs Jahren klappen. «Wir sind bereit», fasste Stefan Huber nach seiner halbstündigen Präsentation in Zürich zusammen. Der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs-GmbH stellte den FIS-Funktionären das Bewerbungskonzept vor. «Wir wollen nicht nur die herausragende WM von 2005 kopieren, sondern neue Visionen entwickeln», ergänzte Hörmann.

Nachdem Laurent Mies unlängst sagte, er könne sich auch vorstellen, dass sich Oberstdorf touristisch mehr dem Alpinen hinwenden und sich im nordischen Bereich mit der jährlich stattfindenden Vierschanzentournee begnügen könnte, hielt der Bürgermeister nun ein Plädoyer für eine erneute WM-Bewerbung.

«Oberstdorf wird im Rahmen seiner Kräfte alles daran setzen, im Fall des Zuschlags erneut zum bestmöglichen Gelingen von Nordischen Ski-Weltmeisterschaften beizutragen», schrieb er noch vor seiner Abreise in die Schweiz in einem Bürgerbrief. Unserer Zeitung gegenüber lehnte Mies eine Stellungnahme ab. Die hoch verschuldete Marktgemeinde muss sich nun in den nächsten Wochen entscheiden, ob und in welcher Höhe sie sich im Falle eines Zuschlags an den Investitionen beteiligt. Etwa sechs Millionen Euro, so eine Schätzung, müssten für eine WM 2015 verbaut werden. Etwa ein Viertel davon müsste - neben Bund, Land und Landkreis - die Kommune übernehmen.

DSV-Chef Hörmann unterstrich noch einmal: «Oberstdorf ist absolut unsere erste Wahl. Aber nicht die einzige.» Sollte aus der Marktgemeinde zeitnah kein klares Bekenntnis kommen, müsse man sich nach Alternativen umschauen. «Oberhof in Thüringen würde sofort einspringen», so Hörmann.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen