Ellhofen / Westallgäu
Dringend neue Prospekte gefordert

Nachdem der Landkreis in die meisten Projekte des Vereins Regionalentwicklung Westallgäu-Bayerischer Bodensee eingebunden ist, sitzt nun Landrat Elmar Stegmann auch mit im Vorstand. Die Mitgliederversammlung wählte ihn in Ellhofen einstimmig zu einem der Stellvertreter des Vorsitzenden Johann Zeh. Der Lindenberger Bürgermeister wurde in seinem Amt bestätigt.

Zu den Jahresberichten war nicht eine Wortmeldung oder Frage zu hören, bei den Wahlen gab es weder Gegenstimmen noch Gegenkandidaten: Die Mitgliederversammlung des Regionalentwicklungs-Vereins lief ruhig ab.

Geschäftsführerin Gwendolin Dettweiler erläuterte die neue Struktur, nach der im April 2008 die Gründung einer GmbH erfolgte, über die der Verein sein operatives Geschäft abwickelt. Alleiniger Gesellschafter der GmbH ist der Verein.

Ein Schwerpunkt von Dettweilers Bericht über die Aktivitäten beider Institutionen lag im Tourismus-Bereich. «Hier müssen wir ganz dringend unsere Prospekte erneuern, um künftig aktuelles Material ausgeben zu können», mahnte Dettweiler an. Die derzeitigen Prospekte sind fünf Jahre alt und teilweise vergriffen. Einen Schwerpunkt des neuen Materials soll das Thema «Natur erleben» bilden.

«Damit können wir punkten», so die Geschäftsführerin. Als «fast schon peinlich» beschrieb sie die Tatsache, dass weder der Verein noch die neu gegründete GmbH eine eigene Homepage im Internet hat. «Sie ist aber in Vorbereitung, damit wir dort unsere Projekte vorstellen können».

Zudem regte Gwendolin Dettweiler an, die Vernetzung mit anderen Vereinen im Bereich der Regionalentwicklung voranzutreiben. Passend dazu war der Altusrieder Bürgermeister Heribert Kammel nach Ellhofen gekommen, um über die Entwicklung im Oberallgäu zu berichten. Er gab zu bedenken, dass das Allgäu als gesamte Destination wahrgenommen werde - nicht als Ober-, Ost-, Unter- und Westallgäu.

Als wesentliche Projekte im Oberallgäu stellte Kammel die Dorfladen-Initiative in Krugzell, das Bergbauernmuseum Diepolz und den Bau einer Hängebrücke in Altusried vor. «Unsere Strukturen sind allerdings etwas einfacher und übersichtlicher», merkte Kammel an. Im Oberallgäu sind nur drei Vorstände aktiv. Das Entscheidungsgremium bilden acht Bürgermeister und neun Partner aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales.

Im Anschluss hatten die Mitglieder Vorstand und Vertreter ihres Vereins zu wählen. Im sechsköpfigen Vorstand sitzen neben Johann Zeh und Elmar Stegmann auch die Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph, Anton Wolf, Thomas Eigstler und Walter Matzner. Dieser Abstimmung folgte die Wahl der 21 Partnervertreter in das Entscheidungsgremium (siehe Kasten).

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