Dr. Haag: Lindenberg ist schöner geworden

Von Peter Mittermeier | Lindenberg 'Mit uns weiter für Lindenberg'. Das Motto der Freien Wähler (FW) ist auf Plakaten im 'Löwen'-Foyer zu lesen. Über die Leinwand flimmern Bilder zur jüngeren Geschichte Lindenbergs, die Einweihung des Nordic-Walking-Parkes, die geplante Unterführung unter der Sedanstraße, der neu gestaltete Kirchplatz. Die Botschaft ist klar: Dank der Freien Wähler bewegt sich was in der Stadt. 'An der positiven Bilanz der letzten zwölf Jahre waren die FW ganz entscheidend zusammen mit ihrem Bürgermeister beteiligt', formuliert es Fraktionssprecher Dr. Friedrich Haag.

Über 100 Mitglieder, Freunde und 'normale' Bürger sind ins 'Löwen'-Foyer gekommen. Bei Brezeln, Bier und der 'Huigarten-Musik' erleben sie einen munteren Wahlkampfabend. 'Die Resonanz ist noch besser als erwartet', wird der Ortsvorsitzende Franz Bischoffberger am Ende sagen.

Davor ist 90 Minuten lang viel von der guten Arbeit in den vergangenen zwölf Jahren die Rede. Dr. Haag fasst die 'Erfolgsbilanz' in einem Satz zusammen: 'Lindenberg ist schöner geworden'. Entscheidend daran beteiligt sieht er die FW: 'Wir haben die Akzente gesetzt, wir haben für unsere Anliegen geworben und damit die Grundlage für Mehrheiten geschaffen'. Bürgermeister Johann Zeh unterstreicht die Entwicklung mit Zahlen. 48 Millionen Euro seien in den vergangenen zwölf Jahren in Lindenberg investiert worden. 'Für eine Stadt mit 11500 Einwohnern sehr beachtlich'. Mit dem Kauf wichtiger Grundstücke habe man wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Dazu zählt der Rathauschef auch Reich-Areal und Bahnhofsgelände. Dessen Bezeichnung als 'Schandfleck' mag Zeh nicht teilen: 'Es scheint als hätten einige vergessen, wie das Gelände ausgesehen hat, bevor es die Stadt gekauft hat.'

Mit ihrer Liste sehen sich die Freien Wähler gut aufgestellt. Unter anderem treten alle sieben amtierenden Räte erneut an. Dr. Haag spricht von einem 'vorzeigbaren und ernsthaften Angebot'. Jeder der 24 Bewerber sei im Falle einer Wahl bereit und von seiner Lebenssituation her auch in der Lage und willens in den nächsten sechs Jahren 'tatkräftig, konsequent und ernsthaft' mitzuwirken. Diese Aussage könne er nicht für jeden Bewerber der anderen Listen machen. Das Verhältnis der Lindenberger Freien Wähler zur SPD ist nicht das beste. Das wird auch an diesem Abend klar. Dr. Haag nimmt eine Anleihe im Sport. 'Sie sollten Ihre Stimme nicht solchen Mannschaften geben, die sich einem gemeinsamen Spiel in den letzten Jahren verweigert und die anderen immer als Spielverderber bezeichnet haben, die sich nicht an Spielregeln halten', sagt er mit Blick auf die SPD-Fraktion und spricht von vielen 'Fouls' in der vergangenen Spielzeit.

Haag und Zeh machen sich im 'Löwen'-Foyer auch für den Landratskandidaten Roman Haug stark. Beim Amt des Landrates gehe es nicht nur um Verwaltungstätigkeiten. 'Für mich hat das Amt eines Landrates auch etwas mit Repräsentation, mit einer Darstellung des Landkreises nach außen zu tun', sagt Dr. Haag. Keine Frage, dass Roman Haug in seinen Augen das dafür nötige Format hat, im einfachen und übertragenen Sinn. Haug selber rät den Wählern, die Vorstellungen der Kandidaten genau anzusehen. 'Die Selbstdarstellung vor der Wahl ist das eine. Die Umsetzung durchaus etwas anderes.'

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