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Dorfhelferinnen und Betriebshelfer sollen in Memmingen für ihren Beruf werben

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Die Jahresversammlung der katholischen Dorfhelferinnen- und Betriebshelfer in Bayern, Station Unterallgäu, soll auch 'ein Austausch und Kennenlernen untereinander sein sowie ein Dankeschön durch die Verantwortlichen', so Kreisbäuerin Margot Walser, die Vorsitzende der Station ist. 'Unsere Betriebe sind froh, dass es Euch gibt und dass Ihr alle mit viel Engagement täglich dort Eure Arbeit verrichtet, wo die Not am größten ist', sagte sie weiter. 'Dorfhelferin oder Betriebshelfer zu sein ist nicht nur ein Beruf von heute, sondern auch von morgen.'

'Wir haben ein gutes Jahr hinter uns – in finanzieller als auch personeller Hinsicht', so Helmut Mader, Geschäftsführer des Bayerischen Bauernverbands (BBV) Unterallgäu. 'Es ist uns gelungen, gut geschultes und Verantwortung übernehmendes Personal einzustellen.'

Laut Mader gibt es derzeit 37 Arbeitskräfte im Landkreis: vier Dorfhelferinnen, vier Betriebshelfer, 14 landwirtschaftliche Betriebshilfsdienste (LBHD) sowie 15 Berufsverbandsmitglieder. Insgesamt wurden gut 36 200 Einsatzstunden geleistet. Nachdem die Station derzeit finanziell gut dastehe, würden heuer keine Zuschüsse beim Landkreis, bei den Kommunen oder den Kirchen beantragt, so Mader.

Nachwuchssorgen würden besonders die Dorfhelferinnen bereiten. Mader appellierte an die Anwesenden, Mädchen und junge Frauen für diesen 'interessanten Berufszweig' zu gewinnen.

Eine Bilanz über die Arbeit beim Maschinenring Mindelheim legte Geschäftsführer Dr. Reinhold Bäßler offen. Dort wurden rund 38 800 Einsatzstunden geleistet. Nachdem landwirtschaftliche Betriebe immer größer würden, sei es sehr schwer, wie in den vergangenen Jahren auf junge Landwirte zurückzugreifen. Infolge der Mehrarbeit im eigenen Betrieb stünden diese oft nicht mehr zur Verfügung. 'Das ist schade für unsere Junglandwirte, denn gerade hier haben diese extrem viele Erfahrungen sammeln können', so Bäßler.

Schwierige Koordination

Christian Frei vom Maschinenring Memmingen sprach davon, dass sich die Koordination der Einsätze oft als sehr schwierig erweise. Geplant werden könne gar nichts, denn Notfälle kämen unerwartet. Die Anforderungen an die Einsatzkräfte werden laut Frei durch neue Techniken im Betrieb sowie in den Haushalten zudem immer größer.

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