Westerheim
Dorferneuerung: Westerheim will alle Ortsteile beteiligen

Ein Beschluss zur Dorferneuerung stand bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Westerheim im Zentrum. Die Gestaltung der Dorfmittelpunkte in den beiden Orte Westerheim und Günz ist laut Bürgermeisterin Christa Bail ein «wichtiges Ziel». Für diese Maßnahmen sei nach den Dorferneuerungs-Richtlinien eine Förderung von bis zu 60 Prozent der Kosten möglich.

Aufgenommen werden könnten die Gestaltung der Außenanlagen sowie eine Außensanierung des Kindergartens in Günz. Ebenso förderfähig seien der Erwerb, die Umnutzung und die Abbrucharbeiten für Gebäude im Ortsbereich.

Um Gewissheit zu bekommen, soll nun durch das Amt für ländliche Entwicklung geprüft werden, ob für Westerheim solche Maßnahmen bezuschusst werden können.

Die Gemeinde Westerheim mit den Ortsteilen Günz und Rummeltshausen sei vom Strukturwandel in der Landwirtschaft, aber auch durch den Ausbau der A 96 und der geplanten Elektrifizierung der Bahn stark betroffen.

Um diesen «einschneidenden Veränderungen Schwerpunkte in der dörflichen Entwicklung entgegenzusetzen», beantragt die Gemeinde Westerheim nun die Durchführung einer Dorferneuerung für alle Ortsteile.

Einstimmig stimmten die Räte auch der von Bail vorgelegten Haushaltssatzung mit Haushaltsplan zu. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf rund 3,794 Millionen Euro, davon entfallen auf den Verwaltungshaushalt etwa 2,410 Millionen Euro und auf den Vermögenshaushalt 1,384 Millionen Euro. Die Steuerhebesätze wurden nicht erhöht. Eine Kreditaufnahme von 400000 Euro ist für Investitionen (Fotovoltaikanlagen) vorgesehen. Wichtigste Einnahmen im Verwaltungshaushalt sind die Schlüsselzuweisungen und die Einkommensteuerbeteiligung sowie die Einnahmen aus den verschiedenen Steueraufkommen.

Bei den Ausgaben machen die Kreisumlage mit 587690 Euro, die Personalausgaben mit 537050 Euro sowie die Kosten für die beiden Kindergärten mit 361910 Euro den Löwenanteil aus.

Für den Vermögenshaushalt sind unter anderem für verschiedene Grunderwerbe 190000 Euro, den Radweg nach Ottobeuren 125000 Euro, Investitionen in die Entwässerung Günz und in das Gewerbegebiet Westerheim 130000 Euro vorgesehen. Zum 31. Dezember 2009 wird sich nach voraussichtlicher Entwicklung der Schuldenstand auf rund 1,163 Millionen Euro belaufen.

Finanzplan bis 2012 vorgestellt

Den Finanzplan bis 2012 stellte die Bürgermeisterin ebenfalls vor. Verankert sind hier für 2009 Mittel für ein neues Feuerwehrfahrzeug in Günz, für den Hochwasserschutz und den Straßenbau sowie die Sanierung der Wasserversorgung.

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