Sulzberg / München
Dokumentarfilm: Fridolin Baur tritt in die Fußstapfen seines Vaters

Einen Film über den Rottachspeicher im Oberallgäu strahlt das Bayerische Fernsehen am kommenden Sonntag, 2. August, um 19 Uhr im Rahmen der Reihe «Unter unserem Himmel» aus. Titel des 43-minütigen Streifens: «Das versunkene Tal - der Rottachsee.» Das Buch schrieb der aus Sulzberg stammende Fridolin Baur, der auch die Regie führte und hinter der Kamera stand. Der 31-Jährige ist der Sohn von Gerhard Baur, der als einer der erfolgreichsten und besten Berg- und Dokumentarfilmer weltweit gilt.

In den 80er Jahren hatte der Bau des Rottachsees für viel Streit und Aufregung gesorgt. Ein einmalig schönes Blumental ist in den Fluten versunken. Wer heute an den See kommt, könnte meinen, dass es ihn schon immer gab. Nur noch Wenige erinnern sich an die Zeiten, als man im alten Rottachtal die Feuchtwiesen gemäht hat und der Seegrund für einige Bauern die Heimat war. Heute ist der See bei Gästen aus nah und fern beliebt. Aber erfüllt er eigentlich die Aufgabe, für die er einst gebaut wurde?

Der See hat das Leben verändert

Mit eindrucksvollen Naturaufnahmen und sehr persönlich geführten Gesprächen erzählt der Film die Geschichte des Rottachtals und wie sich die Lebensweise auf dem Land in den vergangenen Jahren geändert hat. Dabei gab es erste Überlegungen zum Bau eines Rottachspeichers bereits im Jahr 1904. Gebaut wurde der See dann von 1984 bis 1990.

Fridolin Baur ist nach eigenen Worten über seinen Vater zum Filmen gekommen. Spezialisiert hat er sich auf Dokumentationen vor allem aus dem Bereich Bergsteigen. Die Recherche zum Film über den Rottachsee hat den heute in München lebenden Fridolin Baur auch deshalb interessiert, weil er in Sulzberg unweit des Sees aufgewachsen ist.

Für seinen Film «Reifeprüfung in Fels und Eis» erhielt er 2007 beim Bergfilmfestival in Tegernsee den Preis für das beste Werk eines Nachwuchsregisseurs.

Im Internet www. fridolinbaurfilm.de

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