Buchloe / Ostallgäu
Dokument des Engagements

Wer sich ehrenamtlich engagiert, gewinnt dadurch ganz nebenbei zusätzliche Schlüsselqualifikationen, welche die Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt erhöhen, zeigten Silke Englisch und Nadine Mahl von der Servicestelle Ehrenamt vom Landratsamt Ostallgäu in den vergangenen Wochen den Schülern der Ostallgäuer Hauptschulen auf. Sie stellten dort die Vorteile des Ostallgäuer Freiwilligenpasses vor.

Oft schon in jungen Jahren engagieren sich viele Menschen - sei es bei der Feuerwehr, in Vereinen, als Ministrant oder Sanitäter - ehrenamtlich oder verschenken ihre Freizeit, indem sie etwa Schneeschippen für ältere Nachbarn. Mit dem Ostallgäuer Freiwilligenpass wurde nun die Möglichkeit geschaffen, dieses ehrenamtliche Engagement zu dokumentieren und die im Ehrenamt erworbenen Fähigkeiten festzuhalten, führten die beiden jungen Frauen in allen Ostallgäuer Hauptschulen, zuletzt in der Hauptschule Marktoberdorf aus.

Gemeinden stellen Pässe aus

Alle ehrenamtlich engagierten Bürger ab dem 14. Lebensjahr, die sich seit mindestens einem Jahr in einer gemeinnützigen oder anerkannten Organisation freiwillig engagieren, können sich einen solchen Freiwilligenpass bei der Gemeinde ausstellen lassen. Die Organisation oder der Verein bestätigt in ihm dann das Engagement des Einzelnen. Auch eventuelle für das Ehrenamt gemachte Fortbildungen werden vom Veranstalter direkt oder nach Vorlage des Nachweises von der Organisation bestätigt.

Englisch wies darauf hin, dass die über ein Ehrenamt erlangten, sogenannten Schlüsselqualifikationen wie Verantwortungs- und Selbstbewusstsein, Team- und Konfliktfähigkeit sowie Leistungsbereitschaft sich für die Jugendlichen positiv bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche auswirken werden.

Einige der Schüler, die bereits als Ministrant, im Sportverein oder als Sanitäter ehrenamtlich tätig sind, ließen sich den Freiwilligenpass geben. Sie waren sich einig, dass ihnen ihr Engagement selbst auch sehr viel einbringe, denn «es kommt sehr viel zurück durch erfahrene Gemeinschaft und Anerkennung», wie sich Andreas Hindelang von der Klasse 9S ausdrückte.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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