Lindenberg
Doch noch Bildband von Lindenberg?

Die Stadt unternimmt einen neuen, vorsichtigen Schritt in Sachen Bildband. Mit anderen Westallgäuer Gemeinden soll über die Herausgabe eines entsprechenden Werkes gesprochen werden. Das hat der Hauptausschuss des Stadtrates beschlossen.

Über einen Lindenberg-Bildband ist im Stadtrat immer wieder mal geredet worden. Bislang ohne konkretes Ergebnis. Zuletzt hatte die Verwaltung versucht, andere Gemeinden ins Boot zu holen und ein gemeinsames Westallgäuer Projekt daraus zu machen. Das ist freilich gescheitert. Bislang gibt es kein entsprechendes Werk auf dem Markt.

Aktuell geworden ist das Thema wieder durch ein Buch, das Kressbronn aus Anlass des 75-Jahr-Jubiläums herausgegeben hat. Das 100-Seiten-Buch gilt vielen als Musterbeispiel für ein gelungenes «Stadtbuch». Nach den in der Seegemeinde gemachten Erfahrungen rechnet die Stadt Lindenberg mit Kosten in Höhe von rund 60000 Euro bei einer Auflage von 2500 Stück. Die Bildrechte wären darin enthalten, die Stadt könnte die Fotos also auch für andere Dinge (Homepage/Flyer) nutzen.

Weil der Ladenpreis nicht wesentlich über 20 Euro liegen sollte, geht die Verwaltung davon aus, dass ein Verkauf des Buches die Kosten wohl nicht decken würde.

Konkretere Vorstellungen, wie das Lindenberg- oder ein Westallgäu-Buch aussehen soll, gibt es nicht. Auch, wofür das Werk in erster Linie gedacht ist, blieb im Ausschuss unklar. Der Verwaltung schwebt ein Werk vor, das sich an die Zielgruppe «Gast» richtet, also «werblichen Nutzen hat», gleichzeitig aber auch als Geschenk für Ehrungen oder Repräsentationszwecke genutzt werden könnte.

Nicht alle Räte sehen das aber so. «Es sind zwei paar Schuhe, ob ich einen Bildband von Lindenberg mache, oder etwas für die Tourismuswerbung. Ein Bildband würde der Stadt gut anstehen», so beispielsweise Dr. Gert Strube. Einigen Räten ist das Risiko auf Kosten sitzenzubleiben aber grundsätzlich zu hoch. Sie wollen deshalb andere Gemeinden mit ins Buch aufnehmen. Das auch, weil der Gast in erster Linie die Region wahrnehme und nicht den einzelnen Ort. Die Verwaltung wird das Thema Bildbank deshalb mit anderen Westallgäuer Gemeinden besprechen.

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