Festakt
DLRG Kreisverband feiert 50-jähriges Bestehen

'Wir machen alles ausschließlich ehrenamtlich, auch ohne Aufwandsentschädigung. Wir stellen uns freiwillig in den Dienst der guten Sache', betonte Vorsitzender Werner Seibt mehrfach das Engagement der fleißigen Mitglieder des Kreisverbandes Kaufbeuren/Ostallgäu der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Mit einem glanzvollen Festakt wurde am Freitagabend im Kaufbeurer Stadttheater das 50-jährige Bestehen des hiesigen Kreisverbandes gefeiert.

Genau wie die zahlreichen Vereinsmitglieder investiert Werner Seibt ein hohes Maß seiner Freizeit für die Sicherheit der Bürger an den Gewässern und in den Bädern von Stadt und Landkreis. Peter Götting, Vizepräsident des Landesverbandes Bayern, überbrachte Werner Seibt die höchste Auszeichnung der DLRG, das Verdienstabzeichen in Gold mit Brillant.

In seiner Laudatio würdigte Götting die Verdienste von Seibt, der vor 41 Jahren der DLRG beitrat und seit 1976 als Vor-standsmitglied Verantwortung übernimmt. An der Spitze des Kreisverbandes steht er seit 1994; zudem ist er stellvertretender Bezirksleiter in Schwaben.

Als geschulter Rettungstaucher, Sanitäter und Ausbilder packt Seibt auch in der Praxis in allen Bereichen mit an. 'Die Ehrenamtlichen sind die eigentlichen Helden unserer DLRG. Sie müssten Gold mit Brillant bekommen', gab sich Seibt bescheiden.

Vielfältige Aufgaben

Die vielfältigen Aufgaben der DLRG, die weit über das bekannte Thema Wasserrettung hinausgehen, stellte Franz Pschierer, Staatssekretär im bayerischen Finanzministerium, in den Mittelpunkt. Katastrophenschutz, Natur- und Umweltschutz sowie Prävention seien ebenso wichtige Tätigkeitsgebiete. 'Die Bürger nehmen es oft für selbstverständlich, dass andere Menschen ehrenamtlich für ihre Sicherheit sorgen', so Pschierer.

Das besondere Können des DLRG Kreisverbandes sprach Oberbürgermeister Stefan Bosse an: 'Mit der kompletten Verantwortung für den K-Wasserrettungszug 2 seid Ihr für fast ganz Schwaben zuständig, dies spricht für die hohe Kompetenz der hiesigen Helfer.

'Wie weit die Aktivitäten reichen, führte Bosse anhand von Beispielen aus und erwähnte unter anderem das Behindertenschwimmfest sowie die mobile Rettungsstation, die jährlich zwei Wochen auf dem Gelände der Stadtranderholung mit Helfern der DLRG steht.

Mit Schwimmkursen oder Besuchen in Kindergärten leistet die DLRG auch vorbeugende Arbeit, damit möglichst wenige Menschen in Notsituationen geraten.

Die Zusammenarbeit der zahlreichen Institutionen rund um das Thema Rettung lobte Alexander Müller als stellvertretender Land-rat des Ostallgäus.

Er wusste auch, dass dafür regelmäßige Übungen die Grundlage bilden: 'Im Ernstfall muss man jeden Griff beherrschen, denn Menschenleben sind einfach das Wichtigste'.

Anerkennung seitens des Beirates des Kreisverbandes brachte Gerhard Schlichtherle, Vorsitzender der Regionalversammlung der Industrie- und Handelskammer, zum Ausdruck: 'Es ist eine außerordentlich nachahmenswerte Initiative mit so hochmotivierten Leuten da Not zu lindern, wo es benötigt wird.'

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