Politik
Diskussion mit Ministerin Aigner: Memminger Wirtschaftsvertreter kritisiert Subventionspolitik

Kritik an der Subventionspolitik von Bund und Land: Hohe Fördermittel für Betriebe in Ostdeutschland und Nordbayern würden zu einer 'Wettbewerbsverzerrung ersten Grades' führen, klagte ein Memminger Wirtschaftsvertreter bei einer Diskussion mit der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

In dem Gespräch wurde auch moniert, dass die Energiewende in manchen Branchen zu einem Verlust an Arbeitsplätzen und Wettbewerbsfähigkeit führe. Ilse Aigner hat gestern den Memminger Stimmkreis besucht. Zum Programm gehörte eine Diskussion mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik im Kolbe-Haus. Dr. Bernhard Ruffing, Geschäftsführer von Hans Kolb Wellpappe, thematisierte die Verteilung von Fördermitteln.

Hier gehe es darum, die Wirtschaft in strukturschwachen Regionen zu unterstützen, sagte Ministerin Aigner. 'In Summe werden dabei aber keine Arbeitsplätze geschaffen, weil Überkapazitäten entstehen', entgegnete Ruffing. Zudem bestehe die Gefahr, 'das Gefüge in Deutschland komplett durcheinander zu bringen'. CSU-Landtagsabgeordneter Klaus Holetschek sagte mit Blick auf die heimische Wirtschaft: 'Man muss auch die Starken weiter stärken. Wir müssen aufpassen, dass wir bei den Fördermitteln nicht hinten runterfallen.'

Eine ausführliche Berichterstattung über die Diskussion mit Ministerin Ilse Aigner lesen Sie in der Memminger Zeitung vom 20.09.2014 (Seite 37).

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