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Forschung
Digitaler Rückspiegel im Auto: Hochschule Kempten testet Sichtfelderweiterung

Der Rückspiegel könnte durch einen Videobildschirm ergänzt werden und so auch bei voll beladenen Autos eine freie Sicht nach hinten gewährleisten. Die Hochschule Kempten hat dazu eine Studie durchgeführt.
  • Der Rückspiegel könnte durch einen Videobildschirm ergänzt werden und so auch bei voll beladenen Autos eine freie Sicht nach hinten gewährleisten. Die Hochschule Kempten hat dazu eine Studie durchgeführt.
  • Foto: Matthias Becker
  • hochgeladen von Pia Jakob

Manchmal ist die Sicht durch den Rückspiegel im Auto blockiert: Auf dem mittleren Sitz hat ein Fahrgast Platz genommen oder der Kofferraum ist bis zum Autodach beladen. Mit einem digitalen Rückspiegel ist das kein Problem mehr. Ein solcher Spiegel, der neben seiner normalen Funktion als Bildschirm für eine Kamera am Autoheck fungiert, wurde an der Hochschule Kempten in einer Studie getestet.

In einem Video zum Projekt, erklärt das Adrive Living Lab der Hochschule, das die Studie durchgeführt hat, wie der digitale Rückspiegel funktioniert: "Der Spiegel kann wahlweise als herkömmlicher Rückspiegel oder als Videodisplay eingesetzt werden. Der Fahrer hat dann eine klarere und freiere Sicht nach hinten."

In der Studie sollte bewertet werden, wie die Nutzer den Videospiegel annehmen. In verschiedenen Situationen wie Tag- oder Nachtfahrten wurde der Spiegel getestet. "Wie kommt der Kunde mit diesem Spiegel klar, wie fühlt er sich damit bei der Fahrt?" waren laut dem Video der Hochschule zentrale Fragen der Studie.

“Untersuchungen haben ergeben, dass 95% der Probanden das erweiterte Sichtfeld von Displayspiegeln schätzen und sich sehr schnell an die Sicht nach hinten durch ein Videodisplay gewöhnen. Dennoch gibt es einige Herausforderungen, die zu bewältigen sind, um die Kundenakzeptanz zu verbessern,“ so Prof. Bernhard Schick, von der Hochschule Kempten in einer Mitteilung. "In unserer jüngsten Studie äußerte sich fast die Hälfte der Teilnehmer skeptisch gegenüber Displays und gab zu bedenken, dass die Sicht nach hinten durch eventuelle kamerabedingte Systemgrenzen, wie z.B. Regen oder tiefstehende Sonne, stark eingeschränkt sein könnte."

Autor:

Pia Jakob aus Memmingen

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