Schwangau
«Die Stufen sind brutal»

«Das Schöne am Berglauf ist das Ankommen am Gipfel,» erzählt Marie-Luise Heilig-Duventäster, die gestern der etwa 30-köpfigen Damenkonkurrenz am Tegelberg davongelaufen ist. Nach der Anstrengung sitzt sie dann gerne dort oben und genießt das Bergpanorama. Die mehrfache Seniorenweltmeisterin im Berglauf liebt den Weg in den «Himmel» und ist nach wie vor fasziniert von diesen naturverbundenen Wettbewerben. Den Tegelberglauf hat sie zum zweiten Mal bestritten: Die Strecke gefällt ihr und besonders auch die routinierten Veranstalter. «Hier ist an alles gedacht und optimal durchorganisiert, da kann ich nur ein großes Lob aussprechen», so Heilig-Duventäster zu den Organisatoren des Skiclubs Füssen und des TSV Schwangau.

Knapp 50 Nachmeldungen bis kurz vor dem Start ließ die Rekordbeteiligung auf 200 Teilnehmer schnellen. Und so machte sich ein beachtliches Läuferfeld auf den Weg hinauf zum 1720 Meter hohen Ziel an der Panoramagaststätte Tegelberg. Moderator war beim diesjährigen Lauf Manfred Schweinberg. Er nimmt ebenfalls an Bergläufen teil und wäre beim Startschuss doch gern im Läuferfeld gewesen. So aber stellte er seine Fähigkeiten als Moderator unter Beweis.

Unter den Läufern war auch Sylvia Schauer vom SC-Füssen mit dabei. Bis zum Rohrkopf kam sie locker vorankam, musste dann aber kämpfen, um die heftigen Steigungen zu bewältigen. «Die Stufen sind so richtig brutal. Zum Glück habe ich oft mit Stöcken am Berg trainiert, das hat mir jetzt beim Lauf geholfen», sagte sie. Und sie durfte sich über eine beachtliche Leistungssteigerung zum letztjährigen Tegelberglauf freuen.

Schauer bildete mit Margit Muche und Irene Oster das einzige Damenteam. Das Füssener Herrenteam mit Helmut Schauer, Franz Gerstmeyer und Gerhard Zöllner kam auf den elften Rang.

Der Peitinger Martin Echtler vom Team SVO LA Germaringen lieferte sich mit Andrew Liston, TSV Krodorf-Gleiberg, und Markus Ruopp vom SV Ohmenhausen einen packenden Lauf. Markus Ruopp, der Zweiter wurde, erzählte: «Ich nehme zum zweiten Mal am Tegelberglauf teil. Gegenüber dem Vorjahr hatte ich diesmal viel Spaß am Lauf und habe ihn genossen. Jeder von uns Dreien hat seine Stärken und so haben wir uns gegenseitig gezogen.» Martin Echtler wurde Dritter, konnte sich aber umso mehr über den Titel des Schwäbischen Meisters freuen. Kerstin Harbicht vom TSV Oberstaufen wurde Schwäbische Meisterin und feierte nach ihrer Babypause ihr Comeback. Allgäu Sport

Ausführliche Ergebnisse: siehe Homepage des TSV Schwangau unter www.tegelberglauf.tsv-schwangau.de

Bilder im Internet unter www.all-in.de/Bilder

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