Förderverein gegründet
Die Stadt Kempten will eine Schule in Äthiopien bauen

Der Förderverein für die Schule, die in Afrika entstehen soll, wurde bereits gegründet.
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  • Der Förderverein für die Schule, die in Afrika entstehen soll, wurde bereits gegründet.
  • Foto: Stadt Kempten
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Die Stadt Kempten hat es sich zum Ziel gemacht eine Grundschule in Äthiopien zu bauen. Konkret ist der Bau und eine Patenschaft für eine Grundschule für rund 540 Kinder in Äthiopien in der ländlichen Region von Echege Gelila angedacht. Die Schule soll dann etwa 400 km von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt liegen.  Damit soll das von Bundesminister Gerd Müller angestoßene Entwicklungshilfeprojekt "1.000 Schulen für eine Welt" unterstützt werden.

Förderverein ins Leben gerufen

Zur Realisierung wurde nun im Rahmen einer Gründungsversammlung am 14. Februar 2022 im Rathaus der Stadt Kempten ein Förderverein ins Leben gerufen. Insgesamt waren 29 Gründungsmitglieder anwesend, neben einer Vereinsatzung wurde die Namensgebung geschlossen. Der Förderverein trägt den Namen: "Kempten – unsere Schule in Äthiopien". Bei der Versammlung wurde auch ein Vorstand gewählt. Folgende Mitglieder wurden bestimmt: 

  • Herr Prof. Johannes Steinbrunn als 1. Vorsitzender,
  • Herr Oberbürgermeister Thomas Kiechle als stellvertretender Vorsitzender,
  • Frau Martina Müller-Amthor als Schriftführerin,
  • Herr Thomas Baier-Regnery als Schatzmeister,
  • Herr Schulrat Tobias Schiele als Beisitzer,
  • Frau Isabella Dartmann als Beisitzerin und
  • Herr Eckard Rieper als Beisitzer
Der Förderverein für die Schule, die in Afrika entstehen soll, wurde bereits gegründet.
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Bildung als Schlüssel eines selbstbestimmten Lebens

Der Förderverein hat sich als Vereinszweck zur Aufgabe gemacht, die Bildung zu fördern, und dadurch einen Beitrag zu leisten die Armut in Äthiopien zu verringern und Perspektiven vor Ort zu schaffen. Bildung ist der Schlüssel, es bedeutet Kindern eine Zukunft und Menschen eine Chance auf Beschäftigung zu bieten.

Weil der äthiopische Staat in abgelegenen Regionen noch keine ausreichende Schulbildung gewährleisten kann, ist es nötig durch internationales Engagement der lokalen Bevölkerung zu helfen, um Bildungsperspektiven zu eröffnen. Denn erst wenn die Kinder zur Schule gehen können und Lesen und Schreiben gelernt haben, sind sie gewappnet dafür, ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Das ist für Kinder jeden Geschlechts wichtig, besonders gilt dies aber auch für die Mädchen. Für Mädchen hat eine gute Schulbildung noch weitere positive Auswirkungen, sie haben eine Perspektive auf einen selbstbestimmten Lebensverlauf, sind geschützt vor Kinderehen und früherer Mutterschaft.

Elfte Kemptener Grundschule

Auch in der Stadt Kempten möchte dazu ein Beitrag geleistet werden, weshalb eine Schule in Afrika gebaut wird. Konkret in der Provinz Amhara in Äthiopien. 540 Kinder bekommen damit eine gute Aussicht und Chance auf eine erfolgreiche Bildung. 

In der Stadt Kempten gibt es aktuell 19 allgemeinbildende Schulen. Davon sind neun Grundschulen, eine zehnte Grundschule wird derzeit geplant und gebaut. Es ist der ausdrückliche Wunsch, dass die Schule in Äthiopien in der Vorstellung der Kemptenerinnen und Kemptner die elfte Grundschule wird. Dazu sollen Patenschaft zwischen Kemptener Schulen und der geplanten Grundschule in Äthiopien Sorge tragen, dass zu dieser Schule und den Kindern dort eine Beziehung entsteht.

Schule wird mit Spenden finanziert

Die Finanzierung des Schulbauprojektes erfolgt aus Spenden der Bürgerinnen und Bürger und der lokalen Wirtschaft. Die eingegangenen Spenden fließen vollständig in das Schulbauprojekt. Auch kleinere Spendensummen können viel bewegen. Jedes Engagement zählt. Hierfür wird ein Förderverein benötigt, der nun erfolgreich gegründet wurde.

Nachfragen und etwaige Unterstützungen können an die neu eingerichtete Geschäftsstelle des Vereins im Referat für Jugend, Schule und Soziales der Stadt Kempten gerichtet werden.

Der Förderverein für die Schule, die in Afrika entstehen soll, wurde bereits gegründet.
Der Förderverein für die Schule, die in Afrika entstehen soll, wurde bereits gegründet.
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