Oberallgäu
Die Rinder strömen wieder in die Oberallgäuer Täler

Nun strömen sie ins Tal - all die vierbeinigen Sommerfrischler, die auf den Bergweiden ein Dasein führten, das Freiheit und Sattsein bedeutet hatte. Getrieben von Alp- und Kleinhirten sowie Helfern - allesamt in Tracht - und erwartet von tausenden Zuschauern wird das Vieh geschieden und zu den Besitzern zurückgebracht.

Wo sonst Bad Hindelang den Auftakt der Tage des Alpabtriebs setzt, sind es neben den Herden von den Hintersteiner Alpen am Freitag, 11. September, gleich drei weitere Orte, die zum bäuerlichen Volksfest rufen. Die 900 Stück Jungvieh, die von Oberalpmeister Leonhard Bellot ab 8.30 Uhr in Hindelang an der Straße ins Hintersteiner Tal erwartet werden, bilden den Mittelpunkt des Geschehens. Auch Umweltminister Söder hat sich angesagt. Im Oberstdorfer Ortsteil Schöllang kehren am gleichen Freitag, ab 9.45 Uhr, 700 Schumpen zurück in den Ort. Die Kreisstraße OA 4 ist deswegen zwischen 9 und 14 Uhr total gesperrt. Ab 8.40 Uhr treffen am gleichen Tag die Viehherden am Scheidplatz in Oberstaufen-Höfen ein. 1000 Rinder sind angekündigt. Etwas bescheidener, dafür umso uriger, geht es zugleich in Balderschwang zu.

Der Samstag ist dem kleineren Viehscheid in Jungholz und dem größeren in Oberstdorf vorbehalten. Ab 10 Uhr treffen «im Ried» (Langlaufstadion) sechs Herden mit rund 1000 Tieren von sechs Alpen ein.

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