Buchloe
Die Piraten stehen am Scheideweg

Für den ESV Buchloe stehen in der Eishockey-Bayernliga zwei richtungsweisende Spiele auf dem Programm: Zunächst geht die Reise zum Aufsteiger nach Regensburg. Die Partie in der Donauarena beginnt heute um 20 Uhr. Am Sonntag um 17 Uhr gastiert der amtierende Bayernligameister aus Schweinfurt in der Eishalle an der Rießerseestraße.

Nur noch fünf Spiele stehen bis zum Abschluss der Vorrunde für die Freibeuter auf dem Spielplan, alle fünf Partien haben es in sich. «Leichte Gegner gibt es in der Bayernliga sowieso nicht», meint ESV-Trainer Norbert Zabel vor den beiden Partien gegen zwei direkte Kontrahenten im Kampf um die Play-off-Plätze. Der EV Regensburg liegt mit 40 Punkten nur einen Zähler besser als der ESV Buchloe auf Rang acht. Mit einem Auswärtserfolg könnte man die Oberpfälzer überholen. Doch so einfach ist das Vorhaben nicht, denn der EVR wird vermutlich wieder von fast 2000 Zuschauern frenetisch angefeuert. Zuletzt gab es aber zwei Heimniederlagen gegen Pfaffenhofen und Höchstadt. Gefährlichster Angreifer beim Aufsteiger ist der ehemalige deutsche Nationalstürmer Thomas Daffner mit 21 Treffern.

Die Situation beim Meister Schweinfurt ist komfortabler: Die Mighty Dogs haben 45 Punkte auf der Habenseite, aber ein Spiel mehr absolviert. Damit hat sich die Mannschaft von Trainer Horst Forster zumindest ein kleines Polster erkämpft, braucht aber in den letzten vier Partien noch jeden Punkt, um die Qualifikation sicher unter Dach und Fach zu bringen. Dass die beste Mannschaft des Vorjahres nicht noch weiter oben steht, ist vor allem mit großem Verletzungspech zu erklären. So verletzte sich der ehemalige lettische Nationalspieler Romans Nikitins schon in der Vorbereitung so schwer, dass er erst Ende Dezember wieder voll einsatzfähig war. Dann allerdings feierte Nikitins ein furioses Comeback und erzielte gleich sieben Tore in sechs Spielen. Der nächste Langzeitverletzte bei den Mighty Dogs war der Deutsch-Kanadier Dan Heilman, der vom Zweiligisten aus Bietigheim geholt wurde.

Der torgefährliche Stürmer fiel seit Ende November wegen eines Bandscheibenvorfalls aus, wird gegen Buchloe möglicherweise aber wieder zum erstem Mal auf dem Eis stehen. Mit Marcel Juhasz haben die Schweinfurter immer noch den Topscorer der Bayernliga in ihren Reihen. Der ehemalige Kaufbeurer und Landsberger Stürmer kommt bislang auf 26 Treffer und 41 Assists.

Beim ESV Buchloe gilt es, die Niederlage in Erding abzuhaken und sich wieder auf die Heimstärke zu besinnen. Immerhin feierte die Zabel-Truppe vor der Niederlage gegen Miesbach sechs Heimsiege in Serie. Außerdem haben Kapitän Bohdan Kozacka und seine Mitspieler gegen die Mighty Dogs noch etwas gut zu machen: Das Hinspiel endete aus ihrer Sicht 1:8.

Schwierig dürfte es werden, falls die Freibeuter erneut ins Penaltyschießen müssen, denn die treffsicheren Unterfranken mussten bisher sechsmal nachsitzen, nahmen dabei jedoch immer den Zusatzpunkt mit.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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