Kirchenkonzert
Die Musikkapelle Stein begeistert mit abwechslungsreichen Stücken

Es hat Tradition: Bereits zum 32. Mal lud die Musikkapelle Stein zu ihrem Kirchenkonzert in die Pfarrkirche St. Mauritius nach Stein. Dort blieb kein Platz mehr frei. Und die Erwartungen wurden fast alle erfüllt – denn breit war das Spektrum der vorgetragenen Stücke.

Es ist die besondere Atmosphäre des relativ kleinen Gotteshauses, die den Reiz des Kirchenkonzerts der Kapelle ausmacht. Die Akustik verleiht der Musik der etwa 40 Akteure eine ganz besondere Note. Und Dirigent Hermann Spettel verstand es mit der Kapelle auch beim diesjährigen Konzert, den Raum zu füllen und das Publikum zu begeistern.

Und das mit höchst unterschiedlichen Titeln: So begann es ruhig und festlich mit der 'Abenddämmerung' ('Eventide fall'), um dann vom sinfonischen 'Irish castle' durchaus dramatisch zu werden. Facettenreich war dieses Stück, bei dem alle Register gefordert waren – und sich zu einem fulminanten Fortissimo am Ende vereinigten.

Die bekannte Melodie von 'A whiter shade of pale' – leidenschaftlich: Martin Spettels Solo auf dem B-Tenor-Saxofon – und das anrührende Stück 'Gabriellas Lied' aus dem Film 'Wie im Himmel' wurden gefühlvoll interpretiert. Und dem Ort angepasst waren es mit 'Wade in the water' eine Gospel-Melodie und mit 'Jesus berühre mich' ein modernes christliches Stück, die die Kapelle mit viel Leidenschaft vortrug. Und das abschließende 'Can you feel the love tonight' von Elton John schloss die Mischung aus bekannten und weniger bekannten Stücken mit einem 'Ohrwurm' ab.

Ort und Musik regten durchaus zum Nachdenken an. Und dies wurde von Julia Krusch und Sandra Gaupp bei der Moderation unterstützt. Sie regten beispielsweise an, sich auf die anstehende Weihnachtszeit einzustimmen und dabei über die 'wirklich großen Geschenke' nachzudenken. Das passende Musikstück gab es dazu mit 'Present of love'. Hier gefiel Siegfried Spettel mit seinem Horn-Solo.

'Keine Zugabe'

Nur in einem Punkt erfüllte die Musikkapelle Stein am Ende die Erwartungen des Publikums nicht: 'Es gibt keine Zugabe', stellte Hermann Spettel am Ende nach lange anhaltendem Beifall fest. Die Enttäuschung darüber war spürbar.

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