Kunst
Die Memminger Kunsthalle ist zehn Jahre alt - Leiter Dr. Axel Lapp will andere Zielgruppen erreichen

Die Memminger Kunsthalle ist zehn Jahre alt. Mit kunstpädagogischen Angeboten will Leiter Dr. Axel Lapp noch mehr Publikum anlocken. An der Zahl 12 will der 49-Jährige aber festhalten.

Herr Lapp, am Wochenende feiert die Memminger Mewo-Kunsthalle ihr zehnjähriges Bestehen. Sie leiten das Haus seit drei Jahren und präsentieren seither in erster Linie zeitgenössische Künstler, oft von internationalem Rang. Zieht das die Besucher an?

Lapp: Die Besucherzahlen sind insgesamt ordentlich, aber nicht überragend. Sie haben sich auf 5000 bis 6000 pro Jahr eingependelt, seit der Eröffnung im Jahr 2005 waren es 72 000. Es kommt vor allem das so genannte Bildungsbürgertum, andere Zielgruppen erreichen wir nur schwer. Die müssen wir uns nach und nach erarbeiten.

Wie macht man das?

Lapp: Da setze ich auf Langfristigkeit und vor allem unser kunstpädagogisches Angebot. Das soll das Haus öffnen und zeigen, dass Kunst keine dröge Angelegenheit ist. Wie jetzt gerade im Kinder Kunst Museum und in unseren Aktivitäten für Schulklassen. Wir führen auch viele Projekte für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche durch, auch wenn der administrative Aufwand für manche Fördergelder unglaublich hoch ist.

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Mittwochsausgabe Ihrer Allgäuer Zeitung vom 02.12.2015.

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