Kimratshofen
Die Leidenschaft für den Käse verbindet sie

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Vollbesetzt war der Saal im Gasthaus «Alte Post» bei der Jubiläumsfeier der Unternehmen «Herz Käse» und «Allgäu Milch Käse». «Herz Käse» blickt auf sein 170-jähriges Bestehen zurück und «Allgäu Milch Käse» auf eine 50-jährige Firmengeschichte. «Zwei Betriebe, bei denen trotz unterschiedlicher Lebensläufe die Gemeinsamkeiten überwiegen», sagte Hermann Breher, Vorstandsvorsitzender der Allgäu Milch Käse Genossenschaft. Vor allem verbinde sie «die Liebe zum Allgäu und die Leidenschaft für den Käse». Deshalb wurde auch gemeinsam gefeiert.

In einem Rückblick beleuchtet wurden die Firmen von den Geschäftsführern Hubert Dennenmoser (Allgäu Milch Käse) und Ludwig Sontheim (Herz Käse). Die Geschichte der Firma Herz begann demnach 1839 mit der Gründung durch Ottmar Herz, führte durch bewegte Jahre und setzte sich nach einem schweren Bombenangriff 1945 auf das Sonthofener Firmengebäude Jahrzehnte lang erfolgreich fort.

Mit der Gründung der Albert Herz GmbH 1989 endete das Familienunternehmen. Als Meilenstein in der Geschichte gelte der Umzug nach Kimratshofen 2003. Ebenso der 170. Geburtstag vor einem Jahr und der Start des neuen Produktionsgebäudes in diesem Jahr.

Mit ihren 50 Lenzen geradezu jung sei dagegen die Milch Käse eG. Nach der Gründung der «Milchverwertung Kimratshofen-Frauenzell» 1960 unterzeichneten zwei Jahre darauf 272 Lieferanten einen zehn-jährigen Milchlieferungsvertrag. Außerdem entstand das Firmengebäude in Kimratshofen. 1966 kam es zur Fusion mit dem Allgäuer Emmentaler Werk Krugzell.

Über die lange, erfolgreiche Tradition der Milchverarbeitung im Allgäu und über das engagierte Wirken der Jubilare sprach auch Landrat Gebhard Kaiser, der «von Kindesbeinen an» mit der Michwirtschaft verbunden sei. Der Slogan «Aus dem Allgäu für das Allgäu» müsse «in die Welt hinaus getragen» und das Bewusstsein für die eigenen Produkte gestärkt werden.

Bürgermeister Heribert Kammel nannte die Jubiläumsunternehmen «zwei Betriebe, die Geschichte geschrieben haben und weiterhin schreiben werden.» In seinem Rückblick erinnerte Kammel an seine ersten Amtsgeschäfte 1996, bei denen ein Milchverarbeiter im Mittelpunkt stand.

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