Lindenberg
Die Hoheiten bevorzugen Bergkäse

Funkelnde Diademe und golden beschriftete Scherpen - auf dem Käsefest wurde königlich gefeiert. Der Einladung der Hutkönigin Conny Brendle sind fünf weitere Hoheiten in die Berg-, Hut-, und am Samstag vor allem Käsestadt gefolgt.

Käsekönigin: - Auf einem gelungenen Käsefest darf diese Hoheit nicht fehlen: Die 18-jährige Mona Weber ist amtierende Käsekönigin und «stolz darauf, Allgäuer Käse repräsentieren zu können». Am liebsten mag sie den Bergkäse. Der ist generell der beliebteste Käse bei den Hoheiten, denn auch Hut-, Limes- und Heukönigin favorisieren ihn.

Weinprinzessin: - Die einzige Prinzessin des Tages, die 22-jährige Ingrid Müller, repräsentiert den Bodenseewein. «Wein und Käse sind eine herrliche Verbindung», findet die Bermatingerin. Zu ihrem Lieblingskäse, einem jungen Gouda, empfiehlt die Weinprinzessin einen kräftigen, trockenen Rotwein. Sie muss es wissen. Schließlich sind Wein-Fachkenntnisse Voraussetzung für ihren Titel.

Heukönigin: Als Kind ist sie durchs Heu gesprungen, als Pferdenärrin kennt sie sich mit Heu aus, heute trägt Susanne Egger ein Heuzepter. «Meine Aufgabe ist es, den Ort Pfronten zu repräsentieren», sagt die 26-jährige Bedienung. Der Hutkönigin hat Susanne I. ein Präsent mitgebracht: Schnaps, eine Autogrammkarte und natürlich Heu.

Bierkönigin: «Das Käsefest ist ein supertolles Fest», findet Kathrin Kiesel aus Rettenberg. Die Bierkönigin hat den Tag mit den anderen Hoheiten genossen. «Ich habe so viele Leute kennengelernt», erzählt die 19-Jährige. Wie trinkfest muss eine Bierkönigin eigentlich sein? «Ein, zwei Bier sollte man schon vertragen, ohne dass man umfällt», sagt Kathrin III. Bei Käse hat es ihr aber ein anderer Tropfen angetan: «Rotweinkäse schmeckt mir sehr gut.»

Limeskönigin: Veronika Stark trägt den Titel erst seit zwei Wochen. Sie ist neben der Hutkönigin die einzige ohne Diadem. Und ohne Dirndl. Stattdessen trägt die 20-Jährige ein türkisfarbenes, römisches Gewand. «Das ist traditionell», erklärt die Kipfenbergerin. «Bei uns ist die Kultur des Römerreiches von großer Bedeutung.» Denn durch ihren Heimatort ist einst der römische Grenzwall, der Limes, verlaufen.

Hutkönigin: Die Hutkönigin ist für die meisten Westallgäuer die bekannteste der sechs Hoheiten. Conny Brendle wird auf dem Fest von vielen Passanten angesprochen und auch um Autogramme gebeten. «Ich hätte sogar meinen Hut verkaufen können», erzählt die 42-Jährige. Der wurde extra für ihren Besuch beim Pferderennen in Ascot (England) angefertigt. Heute kümmert sie sich vor allem um die königlichen Gäste, über die sie sich sehr freut: «Es ist das erste Mal, dass so viele Hoheiten in Lindenberg sind.»

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