Viele Unternehmen suchen Bewerber
Die heiße Phase bei der Ausbildungsplatzsuche hat begonnen

Mehr als 22.000 Auszubildende in einem IHK-Beruf gibt es derzeit in Bayerisch-Schwaben.
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  • hochgeladen von Svenja Moller

Die heiße Phase bei der Ausbildungsplatzsuche hat mit der Ausgabe der Zwischenzeugnisse, die Bayerns Schülerinnen und Schüler in der vergangenen Woche erhalten haben, begonnen. Dr. Christian Fischer, Ausbildungsexperte bei der IHK Schwaben, appelliert an die Absolventen, ihre Chance zu ergreifen: "Die Unternehmen stehen bereit. Viele suchen händeringend qualifizierte Bewerber." In der IHK-Lehrstellenbörse sind allein für Bayerisch-Schwaben bereits über 1.700 offene Stellen eingetragen – deutlich mehr als zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr. Mit besonderen Angeboten unterstützt die IHK Schwaben junge Jobsuchende bei der bayernweiten "Woche der Ausbildung" vom 15. bis 21. März.

Hunderte Lehrstellen bleiben jedes Jahr unbesetzt

Mehr als 22.000 Auszubildende in einem IHK-Beruf gibt es derzeit in Bayerisch-Schwaben. Es könnten deutlich mehr sein, sagen die Ausbildungsexperten der IHK Schwaben. Denn jedes Jahr bleiben hunderte Stellen unbesetzt, weil geeignete Bewerber fehlen. Die Corona-Krise macht es nicht einfacher, Interessenten und Unternehmen zusammenzubringen. "Im Homeschooling bleibt bei vielen Schülern kaum Zeit für die Berufsorientierung", berichtet Dr. Christian Fischer, Leiter des Fachbereichs Ausbildung bei der IHK Schwaben. Hinzu kommt, dass klassische Recruitingaktionen wie Praktika oder Betriebsbesuche wegen der Kontaktbeschränkungen nur schwer möglich sind. Viele Jobbörsen und Infotage finden inzwischen digital statt. "Wir nutzen jede Möglichkeit, um junge Leute auch in diesem Jahr bestmöglich in ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen", so Fischer.

Besonders in der Industrie, Logistik und IT stehen die Chancen gut

Bereits im vergangenen Jahr war der der Ausbildungsmarkt wegen der Krise nur langsam in Schwung gekommen. Knapp 8.500 Ausbildungsverträge wurden 2020 dennoch neu geschlossen. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr lag in Bayerisch-Schwaben zwar unter dem Bayernschnitt, fiel mit zehn Prozent aber deutlich aus. Die Zahl der Ausbildungsbetriebe ist in der Krise dagegen schwabenweit nur leicht um weniger als zwei Prozent zurückgegangen. Rein rechnerisch standen jedem Bewerber zwei Stellen zur Verfügung. In diesem Jahr dürfte die Lage kaum anders sein, sagen die Experten voraus: "Die Chancen für junge Leute, einen Ausbildungsplatz zu finden, sind hervorragend. Wer sich rechtzeitig bemüht, findet auch in seinem Traumjob zahlreiche Angebote", so Fischer. Besonders im Bereich Industrie, Metall und Elektro sowie in der Logistik und IT-Branche sind die Perspektiven gut.

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