Die Heimatstube wird ein Kulturtreff

Oberreute | fee | Seit zehn Jahren besteht der Heimatdienst Oberreute. 'Gefeiert wird dieser Geburtstag mit der Eröffnung der zur Zeit im Umbau befindlichen Räume im Dachgeschoss des Rathauses' kündigte der Vorsitzende Heinz Mößlang bei der Hauptversammlung an.

2147 Arbeitsstunden

Die ehrenamtliche Arbeitszeit wird ebenso notiert wie beim Ausbau der Heimatstube. Da waren es insgesamt 2147 Stunden. Inzwischen habe sich der Vorstand des Heimatdienstes mit der Bezeichnung 'Kulturtreff' für dieses Projekt angefreundet. Diesen Namen hat die Gemeinde dem Dachraum gegeben. Da die Exponate nur an den Außenwänden stehen und die Raummitte für Veranstaltungen frei gehalten wird, sei es wohl passend. Neben Handwerksutensilien früherer Berufe sollen dort auch Trachten aus dem Westallgäu und der Partnerstadt Nohanent ausgestellt werden. Groß war daher seine Freude, als Anneliese Olexiuk, die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins und Hubert Höbel ihm eine Original-Tracht der französischen Partnerstadt überreichten.

Auch der Arbeitskreis Heimatstube ist sehr aktiv. Sie haben gemeinsam eine Museumsführung erarbeitet und sind dabei, eine Analyse über die Kindersterblichkeit der letzten 200 Jahre zu erstellen. Außerdem wurde damit begonnen, die Gegenstände im Museum mit Bild und Beschreibung zu katalogisieren.

Schriftführer Burkhard Hornfischer berichtete über die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Vereinsjahres und verkündete, dass drei neue Mitglieder den Heimatdienst unterstützen.

Mehr Ausgaben als Einnahmen

'In diesem Jahr hatten wir mehr Ausgaben als Einnahmen', gab Kassiererin Helga Ehling bekannt. Der Hauptanteil der Ausgaben floss in den Ausbau des Rathaus-Dachgeschosses. Trotzdem ist noch ein kleines Plus auf dem Konto. Der größte Teil der Einnahmen kommt aus dem Verkauf des Kalenders, den ein bewährtes Team nun seit Jahren mit Liebe gestaltet. 'Es ist das Beste, was einer Gemeinde passieren kann, wenn sich Bürger so intensiv um die Heimatgeschichte kümmern', stellte Bürgermeister Gerhard Olexiuk fest. Ihm gehe immer das Herz auf, wenn er eine Trauung in der Heimatstube feiern könne. Begeistert aufgenommen wurde der Vortrag von Werner Kirchmann 'Gedanken und Gedenken am Wegesrand.' Untermalt von verträumten Melodien präsentierte er Marterl und Wegkreuze, eingebettet in unsere Westallgäuer Landschaft.

Bei den Wahlen gab es nur einen kleinen Wechsel: Max Hutter übernimmt den Posten des Beisitzers von Werner Kirchmann. Vorsitzender bleibt Heinz Mößlang, sein Stellvertreter Armin Lingg, Schriftführer Burkhard Hornfischer, Kassierin Helga Ehling. Der zweite Vorsitzende bleibt Walter Schwärzler.

Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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