Pforzen
Die Grundschule nimmt Formen an

|oll| Mit einem Sachstands-bericht über den Umbau der Grundschule Pforzen haben sich der Gemeinderat und die zuständigen Planer bei einem Ortstermin und der anschließenden Ratssitzung befasst. Über den Baustand berichtete der Architekt Günther Helmschrott. Demnach liegen die Arbeiten «fast im Zeitplan». Der Rohbau der Aula steht. Die Bodenplatte ist gegossen und die Stahlbetonpfeiler stehen. Laut Helmschrott werden demnächst das Dach fertiggestellt und die Glasfront eingesetzt, sodass der Innenausbau beginnen kann. In die südlichen Außenwände der Kellerräume zur Mittagsbreuung und der künftigen Bibliothek wurden große Öffnungen für Fenster und Türen gebrochen, sodass «künftig das Tageslicht hereinfluten kann».

Bis zum Ende der Herbstferien sollen die Mittagsbetreuungsräume fertiggestellt sein, sodass vorübergehend darin Unterricht erteilt werden kann. Für den Anbau, der im Westen an das Gebäude angehängt wird, sind die Fundamente gegossen. Vor den Außenwänden der drei im Umbau befindlichen Kellerräume in den Außenanlagen wurde Erdreich entfernt, damit Licht hereinkommt und Mittagsbetreuung und Bibliothek kein Kellerdasein fristen müssen. Vor den nunmehr großen Fenstern wird in etwa zwei Metern Tiefe ein befestigter Gang geschaffen, von dem ein Fußweg nach Westen zur Außenanlage hinauf führen soll.

Amphitheater vorgesehen

Vor einem der Mittagsbetreuungsräume möchte der Planer einen Lichthof anlegen, der in seiner Gestaltung einem Mini-Amphitheater ähnelt und für bestimmte Veranstaltungen genutzt werden kann. Über Lichtgraben beziehungsweise Lichthof hinweg führt eine bereits fertiggestellte Holzbrücke aus einem Unterrichtsraum in Richtung Schulgarten.

Im Gemeinderat wird seit geraumer Zeit über mehr Ökologie und Ökonomie bei der Beheizung des Schulgebäudes nachgedacht. Dabei war auch ein Vollwärmeschutz ins Auge gefasst worden. Dieser wurde bei der jüngsten Sitzung endgültig verworfen. Gekostet hätte er Helmschrott zufolge etwa 60 000 Euro. Alternativ dazu beschloss das Gremium eine Einzelraumregelung. Karl Hacker, der für die Elektro-Installationen zuständige Planer, lieferte in der konträr geführten Diskussion im Rat Detailinformationen.

Demnach sollte die Steuerung des etwa 8000 Euro teuren Systems weitgehend automatisiert werden, um Bedienungsfehler auszuschließen.

Auf Einzelmeinungen aus dem Gremium, die besagten, die Installierung auf später zu verschieben, engegneten Thomas de Paly und andere: «Warum nicht jetzt?» Nachmittags könne die Raumtemperatur herunter geregelt werden, sodass sich die Investition rechne.

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