Wertstoffe
Die Firma Stark Allgäu sammelt in Kaufbeuren künftig Verpackungsmaterial und Dosen

Die Kaufbeurer haben’s gut: Sie können ihr Verpackungsmaterial zum Wertstoffhof bringen, müssen es aber nicht. Regelmäßig wird der Abfall, der in die Gelben Säcke gehört, auch vor der Haustür abgeholt. Bisher hat das die Firma Dorr erledigt. Nach einer regulären Neuausschreibung durch das Unternehmen Duales System Deutschland (DSD) übernimmt diese Aufgabe für die kommenden drei Jahre die Firma Stark Allgäu mit Sitz im Oberallgäuer Betzigau. "Kaufbeuren sei für Stark Neuland", so Geschäftsführer Michael Karnolt.

Um im Allgäuer Wertstoffkreislauf Fuß zu fassen, hatte der bisher vor allem in der Bodenseeregion tätige Lindauer Entsorgungsfachbetrieb vor einem Jahr ein Tochterunternehmen in Betzigau gegründet. Bei der alle drei Jahre anstehenden Ausschreibung durch das DSD kam Stark mit dem wirtschaftlichsten Angebot nun zum Zug.

Die Entsorgertätigkeit bezieht sich allerdings nicht nur auf die Inhalte der Gelben Säcke, sondern auch auf die Verwertung von Weißblechdosen, die wie bisher an den Wertstoffinseln, dem Wertstoffhof und der Deponie im Stadtgebiet abgegeben werden können. Dafür hat das Unternehmen nun rund 70 neue Container aufstellen lassen.

Depot in Betzigau

'Für die Bürger ändert sich nichts', betont Karnolt. Die Gelben Säcke können wie bisher zu den festgelegten Zeiten an den Straßenrand gestellt werden, wo sie Stark abholt. Die Bürger erhalten die Beutel für Aluminium, Kunststoffe und Verbundstoffe ohne Inhaltsreste weiterhin kostenlos durch die Spielvereinigung Kaufbeuren, die sie verteilt.

Zudem gibt es die Säcke am Wertstoffhof, an der Deponie, im Kaufbeurer Bürgerbüro und im Neugablonzer Stadtteilbüro. Das Unternehmen Stark transportiert die vollen Behälter zu seinem Depot in Betzigau, von wo aus das Material an die Verwerter ausgeliefert wird.

Rund 1000 Tonnen Verpackungsmaterial kommen so jährlich im Kaufbeurer Stadtgebiet zusammen. Erfahrungsgemäß befinden sich darunter auch rund zehn Prozent 'Störstoffe' – also Material, das nicht in den Gelben Sack gehört. Glas, Papier und Kartonagen sowie die Weißblechdosen müssen in die vorgesehenen Container auf den Wertstoffinseln geworfen werden.

Um die Menge der Störstoffe möglichst gering zu halten, informieren sowohl Stark als auch die Stadt über Handzettel, Beschriftungen auf den Gelben Säcken und im Internet. Demnach gehören zum Verpackungsmaterial mit dem 'Grünen Punkt' und damit in den Gelben Sack Behälter aus Aluminium wie Schalen, Deckel und Tuben, Verbundstoffe wie Getränkekartons sowie Kunststoffe wie Folien, Flaschen und Styropor.

Informationen erteilt das Unternehmen Stark über die kostenlose Rufnummer (0800) 0102005. Dort werden auch Beschwerden oder Anregungen entgegengenommen. Informationen über Abholpläne in den einzelnen Straßen gibt es zudem am Wertstoffhof und bei der Stadt, außerdem im Internet unter den Adressen:

www.kaufbeuren.de

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Autor:

Allgäuer Zeitung aus Kempten

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