66. Gauschießen
Die Bundesligaschützin Michaela Egger setzt sich in Rammingen beim Gauschießen durch

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Seit gut einer Woche stand Rammingen im Zeichen des Gauschießens, das am Sonntag zu Ende ging. Tatkräftige Mitglieder der Schützengesellschaft 1882 Rammingen hatten für das große Ereignis die örtliche Sporthalle zum Austragungsort mit etwa 25 Schießständen umfunktioniert.

Rund 650 Schützen aus dem Gau Türkheim traten im Kampf um Teiler und Ringe an. Dabei wurden auch die Teilnehmer für das große Finalschießen gesucht. In den Klassen Schüler/Jugend, Luftpistole und Luftgewehr hatte jeder Schütze 40 Schuss in der Einzelmeisterschaft zur Verfügung.

Jeden Tag der vergangenen Woche zwischen 18 und 22 Uhr hieß es für die Schützen der Vereine im weiten Umkreis volle Konzentration, eine ruhige Hand und einen klaren, scharfen Blick auf die Zielscheibe zu bewahren.

Letztlich ging es bei der Gruppe der Schüler und Jugend bis 18 Jahre, bei der gemischten Gruppe der Pistolenschützen und in der Schützenklasse in die Finalrunden.

Wer mit zehn Schuss die meisten Ringe erzielte, hatte gewonnen. Beim Nachwuchs gelang das Sarah Märkl aus Markt Wald. Sie gewann die Klasse mit stolzen 100,3 Ringen vor den beiden Ambergerinnen Annalena Schropp (99,4) und Aline Schönacher (98,1).

Ebenfalls eine weibliche Siegerin gab es im Finalschießen der Luftgewehrklasse. Denkbar knapp ging es in der Schützenklasse zu, wo sich Michaele Egger erst in der allerletzten Runde den Sieg mit 99,1 Ringen und damit einem Vorsprung von 0,5 Punkten vor dem Zweitplatzierten Andreas Waltenberger (98,6) sicherte.

Dass diese beiden Schützen das direkte Duell am besten beherrschten, war keine große Überraschung. Schließlich treten Egger und Waltenberger weit über den Gau hinaus in höheren Klassen an: Andreas Waltenberger in der Schwaben- und vierten Bundesliga, Michaela Egger gar in der zweiten Bundesliga.

Auf Rang drei in der Schützenklasse kam der Derndorfer Markus Miller mit 98,3 Ringen.

Einen deutlichen Sieger fand die Pistolenklasse. Josef Scholt aus Wiedergeltingen erzielte 97,0 Ringe und war damit von den anderen Teilnehmern nicht mehr einzuholen. Ihm folgten Werner Miller aus Mittelneufnach (91,7) und Manfred Bodanowitz aus Dorschhausen (91,5) auf den Plätzen zwei und drei.

Etwa 650 Teilnehmer zählte die Großveranstaltung nach Angaben von Josef Blum, dem Schützenmeister der SG 1882 Rammingen. Der Höhepunkt des 66. Gauschießens, das nach 20-jähriger Pause wieder einmal in Rammingen stattfand, ist am kommenden Wochenende angesetzt.

Dann findet das Jubiläumsfest zum 130-jährigen Bestehen der SG 1882 Rammingen statt, inklusive der Proklamation des neuen Gauschützenkönigs. Der heißt Hubert Stadelmann und kommt aus Mittelneufnach. Sein 1,89-Teiler auf die Festscheibe war der beste Tiefschuss.

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