Buchloe
Die Bücherregale sind leer, die Gänge voll

Gerade schleppen Bauhofleiter Hermann Steinle und seine Mitarbeiter noch die letzten Bücherkisten aus den Räumen der Bücherei am Postberg. «Rund 300 Kisten mit je 30 Büchern haben wir bereits verräumt», sagt Steinle. Insgesamt knapp 9000 Bücher sind demnach in ordentlich beschrifteten Stapelboxen in den Gängen und im Obergeschoss gelagert. Die Kistentürme reichen zum Teil bis knapp unter die Decke.

Zwei Tage dauerte das Ausräumen der Regale, obwohl den Männern vom Bauhof noch vier Büchereimitarbeiterinnen zur Hand gingen. Seit vergangenem Montag hat die Buchloer Bibliothek deshalb geschlossen. Am 15. März wird bei einem Tag der offenen Tür die Wiedereröffnung gefeiert.

«Diese Zeit werden wir brauchen», ist sich Johann Zott vom städtischen Bauamt sicher. Denn jetzt müssen noch die unzähligen Bücherregale abgebaut werden. Dann werden die Wände frisch gestrichen. Zudem bekommen die Räume der Bücherei einen neuen Boden. Eine Woche werde es außerdem dauern, bis die Bücher wieder in ihren Regalen stehen, vermutet Zott.

Die Büchereinutzer müssen sich dann neu orientieren. So werden die Kinderbücher in Zukunft im ersten Stock zu finden sein, die Bücher für die älteren Leser im Erdgeschoss. «So bleibt älteren Leuten das Treppensteigen erspart», sagt Steinle. Im ersten Stock wird außerdem eine gemütliche Vorleseecke eingerichtet. «Und das Büro von Büchereileiterin Sabine Schneider wird verlegt», erklärt Zott. Das ehemalige Büro wird dann ebenfalls als Fläche für Bücher oder Zeitschriften dienen. Schließlich finden in der Bibliothek insgesamt rund 13 000 Medien Platz, neben Büchern werden nämlich auch CD-Roms, Hörbücher, Musik-CDs, Zeitschriften, Spiele, Comics oder Kassetten verliehen.

Sabine Schneider bekommt dann ein neues Büro in den Räumen der ehemaligen Sozialstation. Auch hier wird derzeit der Parkettboden abgeschliffen und gestrichen. Denn im Obergeschoss werden in Zukunft die Stadtratsfraktionen jeweils ein eigenes Besprechungszimmer bekommen. Die UBI, die Freien Wähler, die SPD und die CSU werden jedoch noch etwas warten müssen, bis sie ihre ersten Treffen am Postberg abhalten können. «Es wird wohl noch dauern, bis die Möbel geliefert werden», erläutert Zott.

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