Jubiläum
Die Biotonne feiert Geburtstag

Vor 20 Jahren, am 1. Juli 1996, wurde die Biotonne im Landkreis Unterallgäu eingeführt. Den Biomüll getrennt zu sammeln, war eine ökologische und ökonomische Entscheidung, wie die Abfallwirtschaft des Landkreises mitteilt. 'Gesetzlich vorgeschrieben ist die getrennte Sammlung von Biomüll erst seit 1. Januar 2015.'

Die Zahl der Biotonnen ist seit der Einführung stetig gewachsen – von anfänglich 5.768 Gefäßen im Jahr 1996 auf inzwischen 11.403 Biotonnen.

Besonders beliebt wurde die Biotonne laut Abfallwirtschaft durch die Senkung der Bioabfall-Gebühren im Jahr 2013. 'Der Bestand an Biotonnen im Kreisgebiet hat sich seither um 38 Prozent erhöht.'Nach oben ging in den vergangenen Jahren auch die mit der Tonne erfasste Menge an Biomüll.

Im ersten Jahr der Biotonne wurden 2.938 Tonnen Biomüll erfasst, das sind 22 Kilogramm pro Einwohner. Heute sind es jährlich 3.982 Tonnen oder 29 Kilogramm pro Kopf. Insgesamt wurden seit der Einführung der Biotonne rund 63.000 Tonnen Biomüll aus den Landkreishaushalten erfasst und verwertet – eine beachtliche Zahl, so die Abfallwirtschaft.

Bei Fragen zur Biotonne gibt die Abfallwirtschaftsberatung Auskunft unter Telefon 08261 /  995-367 oder -467. Informationen sind auch im Internet unter www.unterallgaeu.de/abfall oder in der Unterallgäu-App zu finden.

Was gehört denn eigentlich alles in die Biotonne?

Aus der Küche zum Beispiel: • gekochte und ungekochte Speisereste • verdorbene Lebensmittel • Obst- und Gemüseabfälle • Brot- und Gebäckreste • Fleisch- und Wurstreste • Käse-, Quark- und Joghurtreste • Eierschalen, Nussschalen und Obstkerne • Kaffeefilter und Teebeutel • nicht-mineralische Tierstreu und Haare Aus dem Garten zum Beispiel: • faules und grünes Obst • Laub • kleine Äste und Zweige • angetrockneter Rasenschnitt • zerkleinerter Strauchschnitt • Holzhäcksel und Stroh • Wurzeln und Unkräuter

Eine 60-Liter-Biotonne kostet 36 Euro im Jahr, eine 80-Liter-Biotonne 48 Euro und eine 120-Liter-Biotonne 72 Euro. Die Biotonne wird im Sommer wöchentlich, im Winter alle zwei Wochen geleert.

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