Tarife gefordert
Deutscher Gewerkschaftsbund im Allgäu kritisiert die Zunahme bei Billiglohn-Verhältnissen

Die DGB fordert von der Kommunalpolitik eine tariftreue Auftragsvergabe.
  • Die DGB fordert von der Kommunalpolitik eine tariftreue Auftragsvergabe.
  • Foto: Florian Roessler (dpa)
  • hochgeladen von Julian Hartmann

Auf der regionalen Jahrespressekonferenz in Kempten hat die Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Allgäu die Zunahme bei Billiglohn-Verhältnissen kritisiert. Darüber berichtet die Allgäuer Zeitung (AZ).

Demnach kritisierte Ludwin Debong, DGB Kreisvorsitzender Allgäu, dass die Qualität der Plätze ständig ab- und Billiglohn und Scheinselbständigkeit zunehme. Außerdem meint Debong, dass die DGB von der Kommunalpolitik eine tariftreue Auftragsvergabe fordert. Was bedeuten würde, dass Firmen nur dann den Zuschlag für Bauprojekte von Städten und Gemeinden  bekommen, wenn diese ihre Arbeiter nach Tarif bezahlen. Laut AZ liegt der Anteil der Unternehmen mit Tarifbindung in der Region weit unter 50 Prozent. „Deshalb ist auch ein Tariftreuegesetz nötig, wie es überall in Deutschland existiert, nur nicht in Bayern und Sachsen“, sagt Debong. 

Mehr über das Thema erfahren Sie in der Donnerstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 12.03.2020.

Die Allgäuer Zeitung und ihre Heimatzeitungen erhalten Sie

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ