Handball
Derby in Kottern

Mit teils unnötigen Niederlagen ist der TSV Ottobeuren in die Abstiegszone gerutscht. Mit dem TSV 2000 Rothenburg kommt nun ein «alter Bekannter» ins Unterallgäuer. Beide Teams lieferten sich schon so manchen Schlagabtausch. Die Gastgeber setzen diesmal voll auf Sieg, um möglichst schnell aus dem Tabellenkeller zu kommen.

Der jüngste Überraschungssieg in Kissing hat dem zuletzt etwas schwächelnden TV Immenstadt neues Selbstvertrauen gegeben. In eigener Halle rechnen sich die Oberallgäuer (6.) gegen die Dritte-Liga-Reserve des TSV Friedberg gute Siegchancen aus. Beim Aufsteiger TV Memmingen läuft es noch nicht rund. Immer wieder führen nach guten Abschnitten Schwächephasen zu Niederlagen, wie zuletzt in Trudering (20:21). Gegen Schlusslicht VfL Günzburg soll sich dies ändern. Um den Ligaerhalt zu schaffen, ist in diesem Heimspiel ein Sieg Pflicht.

Landesliga Frauen Weiter in der Spitzengruppe der Liga sollte der TSV Ottobeuren bleiben. Die zuletzt mit guten Leistungen überzeugenden und heimstarken Unterallgäuerinnen erwarten den Zehnten, SSG Metten. Mit dem Vizemeister der vergangenen Saison, der TSG Augsburg, hat es die SG Waltenhofen/Kottern zu tun.

Die Allgäuerinnen, zuletzt durch knappe Niederlagen zurückgeworfen, wollen mit einem Punktgewinn aus dem unteren Tabellendrittel heraus kommen. Dort rangiert auch Aufsteiger TSV Marktoberdorf, der nach guten Saisoneinstand in der Leistung abfiel und einige Verletzungssorgen hat. Die Ostallgäuerinnen müssen gegen den Zweiten, SC Freising, ran.

Bezirksoberliga Männer Die gute Leistung zuletzt aus der Partie in Herrsching will der TSV Kottern nun im Allgäuer Derby gegen den TSV Marktobertdorf bestätigen und mit einem Sieg Anschluss an das obere Tabellendrittel halten. Die Ostallgäuer, aktuell Zweiter, sind sehr gut in die Saison gestartet, allerdings überwiegend gegen als schwächer eingestufte Mannschaften. Marktoberdorfs Ex-Trainer Robert Hirschka, jetzt auf der Kotterner Bank, erwartet ein hart umkämpftes Derby.

Das Tabellenbild täuscht in der Partie des SV Pullach (12.) gegen die HSG Dietmannsried/Altusried (4.), denn beide Teams trennen gerade mal zwei Punkte. Vor einer sehr schweren Aufgabe steht der TSV Biessenhofen beim Titelkandidaten Eichenauer SV.

Bezirksoberliga Frauen Die Partie zwischen der HSG Dietmannsried/Altusried und Aufsteiger SC Gaißach könnte man auch mit «vier Siege gegen vier Niederlagen» beschreiben. Die Gastgeberinnen sind gegen das Schlusslicht klarer Favorit, wollen aber, so Co-Trainer Sebastian Meiler, «hoch konzentriert spielen, um keine böse Überraschung zu erleben».

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

© Allgäuer Zeitungsverlag GmbH / rta.design GmbH

Powered by PEIQ