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Der Weihnachtsstern als Stimmungsaufheller: Wissenswertes und Pflege-Tipps

Melanie Basic-Neumair (38), Gärtnereimeisterin bei Gartenbau Neumair in Dietmannsried, gibt Pflege-Tipps für den Weihnachtsstern.
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  • Melanie Basic-Neumair (38), Gärtnereimeisterin bei Gartenbau Neumair in Dietmannsried, gibt Pflege-Tipps für den Weihnachtsstern.
  • Foto: Lisa Hauger
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Der "Trauermonat-November" bringt oft kühles und ungemütliches Wetter mit sich. Weil es früh dunkel wird, kann die Stimmung schon mal etwas schlechter sein. Aber was kann man gegen trübe Stimmung tun? Zum Beispiel sein Wohnzimmer mit Pflanzen dekorieren. 

all-in.de war bei Gartenbau Neumair in Dietmannsried und hat sich zeigen lassen, welche Pflanzen gerade im Trend liegen und im November schön blühen. 


Trockenblumen

Pfauenfedern, getrockneter Ruscus oder Pampasgras: Die Trockenblumen sehen schön aus und halten relativ lang. "Zurzeit liegen vor allem bei jüngeren Kunden Deko-Loops im Trend", erklärt die 25-jährige Floristin Ramona Neumair. Mit einer hübschen Lichterkette lässt sich daraus auch eine tolle Weihnachtsdeko gestalten. „Wer den klassischen Adventskranz nicht so gern mag, kann sich auch einen aus Trockenblumen binden lassen“, so die Floristin.

Trockengräser halten sich lange.
  • Trockengräser halten sich lange.
  • Foto: Svenja Moller
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Der Weihnachtsstern, eine Tropenpflanze


Der Weihnachtsstern, auch Euphorbia Pulcherrima, Christstern oder Poinsettie genannt, gehört hierzulande zu den weihnachtlichen Zimmerpflanzen. Zum einen, weil er seine Blütezeit passend zum Weihnachtsfest hat. Zum anderen erinnern die großen Blüten an Sterne, die sich in der typischen Weihnachtsdeko wiederfinden. 

Der Weihnachtsstern kommt ursprünglich aber aus Mexiko. 

Die Form der Blütenblätter erinnert an einen Stern.
  • Die Form der Blütenblätter erinnert an einen Stern.
  • Foto: Svenja Moller
  • hochgeladen von Lisa Hauger



Bei den farbigen Blättern handelt es sich aus botanischer Sicht um Hochblätter. Sie umgeben die eigentliche Blüte, die gelblichen Kugeln in der Mitte. Deshalb sollte man bei der Pflege darauf achten, dass sie geschlossen und unversehrt sind. Dann hat man auch länger Freude an den bunten Blättern. 





Pflege-Tipps

"Der Weihnachtsstern braucht einen relativ warmen Standort, bei Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad", erklärt Gärtnereimeisterin Melanie Basic-Neumair. 

Die Pflanze mag es hell, sollte aber beim Lüften keinen kühlen Luftzug abbekommen. „Beim Gießen einfach darauf achten, dass keine Staunässe entsteht“, so die 38-Jährige gegenüber all-in.de. 

Deko-Tipps 


Den Weihnachtsstern gibt es aber nicht nur im klassischen Rot. Auch in weiß, abricot, gelb oder rot mit weißen Punkten ist er erhältlich, erklärt der 26-jährige Gärtner Stefan Keller. Dabei sieht der farbliche "i-Tupfer" sowohl in einer Schale, als auch als einzelne Blütenblätter auf dem Tisch schön aus. 

Weniger bekannt ist der Weihnachtsstern als Schnittblume. Sie macht sich in weihnachtlichen Sträußen gut. Wer die Blüten von seiner Topfpflanze abschneiden möchte, sollte auf den milchigen Pflanzensaft achten. Die Wolfsmilch ist giftig und vermindert die Haltbarkeit der Pflanze in der Vase. 

Mit zwei Weihnachtssternen ist die Stimmung im Wohnzimmer gleich viel gemütlicher.
  • Mit zwei Weihnachtssternen ist die Stimmung im Wohnzimmer gleich viel gemütlicher.
  • Foto: Lisa Hauger
  • hochgeladen von Lisa Hauger

Giftige Wolfsmilch

"Um den Milchfluss zu versiegeln, muss man den Stiel nach dem Anschneiden für etwa 5 Sekunden in 60 Grad heißes Wasser tauchen und danach in kaltes Wasser stellen. So präpariert kann die Blüte fast zwei Wochen lang halten", rät "Blumen - 1000 gute Gründe". Die heutzutage gezüchteten Weihnachtssterne enthalten allerdings nicht mehr so viel Gift. Für Erwachsene ist der Weihnachtsstern deshalb unbedenklich. Kleine Kinder und Haustiere sollte man aber im Blick behalten.

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