Der Vorsitzende hält den Titel für möglich

Von Marion Bässler | Sonthofen Nach vier Jahren in der Abstiegsrunde hat der ERC Sonthofen wieder den Einzug in die Play-off-Meisterschaftsrunde der Eishockey-Bayernliga geschafft. Während Kapitän Manuel Stöhr zugibt, dass dieser Erfolg nach dem verhaltenen Saisonstart nicht zu erwarten war, bringt Vorsitzender Erwin Merath das Erfolgsgeheimnis schnell auf den Punkt. 'Bei uns passt jetzt einfach alles zusammen.' Dazu hätten neben einem starken Team vor allem auch Kontingentspieler Brodie Ruthergelen und Coach Coach Sergejs Boldavesko beigetragen. Am Sonntag spielen die Oberallgäuer um 18 Uhr in der ersten Play-off- Runde beim TSV Peißenberg

Jeder ist bereit alles zu geben

Laut Merath ist die Mannschaft kompakter geworden. Jeder sei bereit, alles zu geben. Manuel Stöhr nennt ebenfalls den Teamgeist als Erfolgsgarant. 'Wir haben es mit einer super Mannschaftsleistung geschafft', weiß der verletzte Kapitän.

Daran hat der neue Coach Sergejs Boldavesko einen großen Anteil. 'Ich habe immer versucht, den Jungs Selbstvertrauen zu geben und ihnen zu versichern, dass sie es schaffen können', erinnert sich der Trainer. Patrick Endras bestätigt, dass das Team deshalb nie aufgehört habe an sich zu glauben.

Viel Lob für den Trainer

Kapitän Manuel Stöhr lobt die Arbeit von Sergejs Boldavesko sehr. 'Vor allem setzt er die Spieler dort ein, wo sie am effektivsten sind', sagt Stöhr. Auch Erwin Merath spricht voll Anerkennung vom neuen Trainer. Der gebürtige Lette habe die russische Eishockeyschule durchlaufen und gebe diese Erfahrungen an die Mannschaft weiter, erklärt der Vorsitzende. 'Wir spielen nicht mehr mit Gewalt, sondern mit Spielwitz und einer hohen Geschwindigkeit.' Man dürfe auch Balu Greiter nicht vergessen, der einer der stärksten Torhüter der Liga ist', betont Manuel Stöhr. Alle Spieler, die neu zum ERC kamen 'sind super Teamspieler' und hätten sich sofort bestens in die Mannschaft integriert, sagt Stöhr.

Neben dem Kanadier Ruthergelen verstärken Waldemar Dietrich, Markus Keintzel und Olek Tokarev das Sonthofer Team. Vor allem die beiden letztgenannten Verteidiger haben die Sonthofer Abwehr sehr verstärkt, sagt Trainer Boldavesko.

Nach dem Erreichen des Saisonziels ist die Stimmung in der Mannschaft super. Da der ERC in den bisherigen vier Anläufen in der ersten Runde immer deutlich gescheitert ist, möchten es die Spieler dieses Mal besser machen. 'Wir sind alle heiß auf die Spiele und wollen weiter kommen', versichert der Kapitän und ergänzt, dass das Team befreit aufspielen könne. 'Der Druck in der Abstiegsrunde war wesentlich schlimmer', begründet Stöhr. Er selbst muss nach seiner zweimonatigen Verletzung wegen eines Schienbeinbruchs weiter pausieren.

Teamkollege Patrick Endras möchte sich Schritt für Schritt nach oben arbeiten. Er weiß zwar, dass es ein weiter Weg ist, hält bei einem Weiterkommen sogar den Aufstieg für möglich. Erwin Merath glaubt fest an die Meisterschaft. 'Wir sind das beste Team der Rückrunde. Da ist ein solches Ziel realistisch', sagt der Vorsitzende.

Die ERC-Verantwortlichen rechnen im ersten Heimspiel am Freitag gegen Peißenberg mit einem vollem Haus. 'Eishockey ist in Sonthofen zum Erlebnis geworden', erzählt Merath und berichtet, dass sich die Fans mittlerweile in den Pausen von ihren Sitzen erheben und applaudieren.

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