Bauernkrieg
Der Umbruch kommt langsam: Die nächste Revolte lässt auf sich warten

  • Foto: Waldburg-Zeil’sches Gesamtarchiv Schloß Zeil
  • hochgeladen von Frank Eberhard

Die Bauern sind mit ihren Forderungen von 1525 früh dran. Zu dieser Zeit macht Europa - ohne das alle Beteiligten es selbst überhaupt wissen - eine große Entwicklung durch: Es geht den Weg vom Mittelalter in die Neuzeit. Das Denken verändert sich und der Mensch entwickelt einen neuen Bezug zu Kunst, Natur und vor allem zu sich selbst.

Doch das geschieht nicht auf einen Schlag. Denn in diese Zeit fallen auch Gräuel wie der Hexenwahn und die Inquisition in Spanien. Auch die Reformation wird noch einmal einen dunklen Schatten werfen: Zwischen 1618 und 1648 tobt in Europa und vor allem in Deutschland der Dreißigjährige Krieg. In diesem Gemetzel, mit dem sich der nächste Teil dieser Serie befasst, laden sich Machtfragen konfessionell auf.

Entscheidung nach 260 Jahren

Auch die Menschenrechte muss sich das gemeine Volk Stück für Stück erkämpfen. Die Zwölf Artikel und der untrennbar mit ihnen verbundene Bauernkrieg sind nur ein Schritt auf diesem Weg. Zwar macht die siegreiche Obrigkeit den Bauern nach ihrem ersten Wüten Zugeständnisse und es bleibt lange Zeit ruhig. Doch über 260 Jahre später wird eine weitere Revolution Europa bis ins Mark erschüttern - diesmal in Frankreich. Sie wird einen jungen Strategen namens Napoleon an die Macht bringen, der die Leibeigenschaft endgültig begräbt.

Autor:

Frank Eberhard aus Kempten

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